Na ja, in den chinesischen KK ist ja ganz gut erklärt was unter „Qi“ zu verstehen ist.
Es ist das manifestierte Gefühl einer Idee das sich über die Kraft der Muskeln auf die Knochen übertragen läßt.
Oder westlich:
Ich erzeuge über ein Bild in meinem Kopf eine Spannung in den Muskelketten, die ich wahrnehmen kann und mit der ich dann arbeiten kann um Bewegungen auszuführen.
Nix mystisches.
In einem anderen Kontext kann Qi dann wieder eine andere (westliche) Bedeutung haben bzw. kann ich über die Idee von Qi Gefühle kreieren, mit denen ich mich dann bewegen kann (fließen lassen, Wasser, Dampf etc.).
Gerade die Idee von Wasser, das verdampfen kann, ist in einigen KK sehr beliebt, ebenso das Wasser, das ich bewege.
Wenn ich das Qi weiter „transformiere“, im alchimistischen Sinne, wird es „feinstofflicher“, und ändert seine „Eigenschaft“. Dadurch ändert sich die Qualität der Idee etc.
Am Ende sind es Ideen, die ich nutze um Gefühle zu kreieren, mit deren Hilfe ich mich bewege, bzw. die Wahrnehmung meines Körpers verfeinere. Je mehr ich den Geist forme, desto mehr findet sich dies auch im Körper wieder (dies geschieht durch die Transformation).
Der „Kreislauf des Wassers“, bzw. die Transformation wird ja recht schön im Neijing Tu dargestellt...
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