Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Rokas Leonavicius hat seinen eigenen Aussagen nach solche Aspekte, wie z.B. punches in seinem aikidô schlicht nie kennengelernt.
In My Martial Arts Backround • Rokas, the AIKIDO GUY erzählt Rokas, dass er als Teenager ein "Hardcore"-Aikido mit "punches" und Üben gegen Widerstand kennengelernt hat, auch wenn das später als "falsch" gebrandmarkt wurde (oder so ähnlich).

2013 lernte er einen BJJ-ler kennen, mit dem er wohl eine Zeit lang trainiert hatte und der dann in seinem Dojo auch BJJ Unterricht gegeben hat bis sein "Sensei" das als schlechte Sache kritisierte. Darin gleicht er also eher Roy Dean, der ja auch als Aikidoka angefangen hat, bis er merkte dass er gegen BJJ in einem Sparring keine Chance hatte.

Deswegen ist mein Eindruck eher, dass er sich schon vor seinem ersten YouTube MMA-Sparring von Aikido als effektive KK oder SV innerlich verabschiedet hat.

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Die von dir und ja auch von Rokas Leonavicius erlebte mangelnde Tauglichkeit des aikidô für Kampf oder Selbstverteidigung führst du dann aber nicht auf deine persönliche Entscheidung - oder dessen eingeschränkte Erfahrung - zurück, sondern auf mangelnde Zeit für das Üben
Ich muss allerdings zugeben, dass dann mein Argument mit der zu wenigen Zeit fürs Üben doch nicht ganz stichhaltig ist.