Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
mit sich selbst in Frieden zu sein, ist ja schon mal ein guter Anfang.
Das ist der große Unterschied. Manche Leute sehen sich an und sind zufrieden mit sich so wie sie sind. Es gibt keine wirkliche Motivation aktiv an sich etwas zu ändern, es herrscht Stillstand. Zufrieden sein bedeutet: ich ändere nichts an der Situation. Der einzige Grund warum diese Leute trainieren ist, weil sie ihre eigene Sichtweise von Anderen bestätigt haben wollen. Eine andere Sicht- und Denkweise ist für diese Leute Kontraproduktiv. Ein wirkliche Veränderung ist gar nicht gewollt, harte Arbeit an einem selbst... um Himmels Willen! Manche von denen lẹchzen so sehr nach Aufmerksamkeit und Bestätigung, dass sie selbst kleinste Erfolge wie einen regelmäßigen Spaziergang oder einen halben LS gefeiert haben wollen.

Dann gibt es die Leute die in den Spiegel schauen und sich nicht auf den geernteten Lorbeeren ausruhen wollen, die immer wieder Dinge erkennen wo sie noch besser werden könnten, immer wieder an sich arbeiten wollen, immer wieder neue Grenzen sprengen wollen. Diese Leute sind meist nicht mit sich zufrieden (oder nur bedingt), aber sie sind glücklich. Glücklich weil sie etwas Leisten, für sich, nicht für Andere. Diese Leute stellen sich neuen Herausforderungen, Messen sich und ihre Leistungen, stellen sich immer wieder selbst auf den Prüfstand. Das sind die Leute die nicht darüber reden, sondern einfach machen...