Das Vorgehen von Smolik ist nur nachvollziehbar. Evtl. kann ich dazu das ein oder andere beitragen.
Er hat seine sichere Beamtenkarriere geopfert und sich dem Kickboxen (K1) verschrieben.
Durch diesen Schritt meinen die Leute, er verdient als Profisportler nun massig an Geld. Jeder der sich jedoch auskennt weiß, dass die Börse in der WKU nicht die beste ist. Daher ist es wichtig, Smolik für den deutschen Markt als Marke über Sat.1 zu vermarkten. Er ist ja der Cop, der Schauspieler, der Kampfsportler und ungeschlagene Weltmeister. Das liest sich in der Bio sehr gut, nur das Konto spiegelt das noch nicht wieder.
Daher erstmal das Standbein aufbauen und Kohle sammeln, solange es geht.
Glory ist der Verband mit richtigen Gegnern und schon in der Vergangenheit haben Fighter dort klare Klassenunterschiede gezeigt. Ernesto Hoost, Jerome Le Banner, Peter Aerts, Semmy Schilt, Remy Bonjaski, Badr Hari, aktuell Rico Verhoeven zeigen, was K1 ist.
Wenn man sich nun einen Smolik ansieht und wie schwer ihm die beiden letzten Kämpfe gefallen sind, ist klar, dass zu diesen Namen noch eine Menge fehlt.
Würde er aktuell wechseln, spielt er nicht ganz oben mit, sondern müsste sich erst nach oben kämpfen. Kommt da aber als mehrfacher WKU-Champ die erste oder sogar zweite Niederlage, hat er ein Problem. Denn das kompensieren wird schwierig und lässt sich nicht verkaufen.
Daher erstmal den WKU-K1-Titel verwalten und dann auf eine Herausforderung von ganz oben warten. Verliert er da, wäre es nur halb so schlimm.
Interessant wird jedoch die offene Herausforderung von Mo Abdallah, der ja als deutsche Nr. 1 gehandelt wird.




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