weiss nicht so recht:
techniken/deren ausführung zur diskussion zu stellen, halte ich für zulässig.
der protagonist im video scheint ja zudem hier als (sv-?)experte bekannt zu sein, so dass das m.e. auch nicht unbedingt ins anfängerunterforum gehört.
damit´s nicht heisst, zocki würde immer nur kurzbeiträge schreiben, hier mal ein paar für mich als "hebellaien" fragliche punkte sowie meine meinung, die teilweise obiges auch wiederholen:
1)
wenn der andere auf die distanz ohne telegraphieren zuhaut, ist man mit dem block zu langsam, möglicherweise sogar mit telegraphieren.
2)
ist in der form nur anwendbar rechts auf rechts oder links auf links, wobei man normalerweise nicht weiss wie der gegner zuhaut, also nochmalige verlangsamung verteidigerseits.
3)
in der ersten ausführung werden vom "trainer" mehrere zwischenschrittchen bis zur "angreiferin" durchgeführt, mithin erneute ausführungsverlangsamung.
4)
bei der handtechnikausführung ist umgreifen notwendig, bei welchem der gegner erstens (theoretisch) ausbüchsen könnte und zweitens eine weitere verlangsamung bis zur endstellung eintritt.
daher m.e. jedenfalls für anfänger nicht geignet.
5)
in der endposition liegt der angreifer(innen)ellbogen nur am "trainer"brustbein an, wodurch das ganze auf mich etwas wackelig wirkt.
zusätzliche, zb seitliche, fixierung ist nicht zu sehen.
6)
ellbogenauflage im brustbereich für damen könnte m.e. bei diesen für auflagekomplikationen sorgen.
7)
wenn der gegner körperlich stark ist, in bewegung und widerspenstig könnte ich mir die technik als schwierig durchzuführen vorstellen, insbesondere für eine körperlich unterlegene frau, welche anfängerin ist.
ausserdem halte ich es für schwierig einen derartigen gegner mit dieser technik zu fixieren.
wenn, müsste man ihm vielleicht gleich das hangelenk brechen, wenn man ihn tatsächlich in diese position gebracht haben sollte.
anders sähe es vielleicht aus, wenn man ihn besser festgeklemmt hätte und nicht einziger kontaktpunkt an dessen unterarm (ausser seiner hand selbst) seine ellbogenspitze wäre (s.o.).
8)
dass so was in abgewandelter form bei leuten mit entsprechender trainingsgrundlage (zb ernstzunehmendes jujutsu-, hapkido-, etc.-training), welche derartige techniken aus einem entstanden kontakt heraus routinemässig frei anwenden können, funktionieren kann, glaube (bzw weiss ich sogar) schon.
das sind dann körperlich, (spezial)technisch und kämpferisch fitte typen.
das ist so ähnlich, wie zb ein ringer in seiner distanz den gegner halt packen kann, wie er ihn gerade erwischt, um ihn sodann kopfüber unangespitzt in den boden zu rammen - abhängig von der qualität des gegners natürlich.
9)
dass die verteidigerin in dem video diese technik, auch zb wenn sie diese eine woche unter derartiger anleitung wie im video üben würde, anwenden könnte, glaube ich nicht.
10)
dass die technik durch den "trainer" in der im video gezeigten form gegen einen ernstzunehmenden angreifer funktionieren würde, bezweifle ich - selbst, wenn er hier an bord wäre und mitteilen würde, er habe sie derart bereits erfolgreich angewendet.
hugh!
grüsse





Mit Zitat antworten