Zitat Zitat von Hu Yaozhen Beitrag anzeigen
Nichts mystisches mit bei! Aber viel Training. Das schwierigste dabei ist, im dem Moment, in dem man auf Widerstand stoesst, die (Bewegungs)energie einfach weiterfliessen zu lassen und in dem Moment nicht zu "blockieren". Eben, stossen ohne zu stossen! "Es" passieren lassen! Beispielsweise die Zentrifugalkraefte ihre Wirkung entfalten lassen und nicht selbst "Kraft" geben zu wollen (weil in genau dem Moment der "Energiefluss blockiert und sich deren Wirkung im eigenen Widerstand entfalten wuerde - was witzigerweise viele als "Krafterzeugenden Moment" beschreiben wuerden).
Ja. Mitgehen, quasi 'bedingungslos' und zugleich die eigene Struktur behalten. Nicht reflexartig verhärten, nicht reflexartig kollabieren. Nicht blocken, sehr wohl sich schützen. Nicht den Bewegungsfluß stoppen, zugleich nicht flüchten. Bu diu bu ding. Wenn du die Oberhand gewinnst bzw. eine Lücke sich öffnet und du angreifst, auch da zugleich weiter zuhören und folgen. Angreifen und folgen im gleichen Moment. >> Ich nenne es manchmal "segeln mit dem Wind": Eine Segeljacht lässt sich vom Wind bewegen, nimmt ihre Energie daher, versucht nicht, sich den Wind zu widersetzen, kann aber auch vorm Wind kreuzen, also kann sich trotzdem entscheiden, in welche Richtung sie sich 'mit dem Wind' bewegen will. Wenn sie nicht ihre 'innere Ausrichtung' verliert und kentert... << OK, Ende Metapher.
In diesem Bereich rede ich persönlich gar nicht vom 'Qi'. Aber wenn's einem praktisch dabei hilft, warum nicht...