Zitat Zitat von ThomasLorenzJudo Beitrag anzeigen
Der Weg ist das Ziel. Zum einen bringe ich den Kindern die Thematik bei, auf den Partner zu achten. Der Partner ist nicht mein Gegner, sondern jemand, mit dem ich gemeinsam ein Ziel habe. Daher Aufpassen.

Es ist auch nicht so, dass ich die Kinder jede Einheit Hebel und Würger machen lasse. Das ist immer wieder mal alle paar Wochen ein kleines Highlight, dass sie quasi wissen, was im Judo alles so dabei ist. Genauso wie Würfe.

Und man will es kaum glauben. Aber es klappt mir den kleineren Kindern besser. Denn die haben noch die Rücksicht gegenüber den anderen Kindern. Die älteren ab 8 oder 9 wollen sich dagegen schon beweisen und lassen dann mal nicht los trotz abklopfen. Deswegen lieber bei den Kleineren schon mal anfangen, damit die das Gefühl bekommen.

Und auch wenn die am Anfang unsicher sind, macht es ihnen dann Spaß und es klappt. Man muss das natürlich mit entsprechendem Personal, also Co-Trainern machen.

Aber da ich auch mit geistig behinderten Kindern und auch Erwachsenen Training mache, ist es da ja das selbe Spiel.

Man muss sich darauf einlassen und genau überlegen. Nicht zu viel und wirklich den Weg als Ziel sehen.


Und tut mir leid, dass Du da so negative Erfahrungen gemacht hast. Die gehören da leider auch immer wieder dazu. Aber bei den Kindern weniger als bei den größeren Jugendlichen.


Mit dem Aufpassen ist das so eine Sache. der erfahrene Erwachsene hatte nicht aufgepaßt und egoistisch gehandelt. Vielleicht sind Kinder in ihrem Tun freier, das mag sein, aber bei dem ein oder anderen konnte ich aufgrund der Motorik und auch Einstellung zu der Sache sehen, dass das nicht funzt.