„Mein Neffe, du hast von deinem Vater und in den zurückliegenden
Kämpfen alles gelernt, was du wissen musst, um zu überleben und siegreich
zu sein. Du musst nun nur verstehen, worauf es ankommt.“

[Das sagt die Fechtmeisterin zum Helden des Romans „Da’Jin’Zat – Die Kampfkunst der Achtsamkeit“ auf Seite 146.]

Von verschiedenen Seiten bin ich mittlerweile darauf hingewiesen worden, dass der Held meines Romans etwas zu schnell die Meisterschaft in der Kampfkunst erreicht.
In der Tat ist es so, dass die eigentliche Handlung der Geschichte nur einen Zeitraum von etwas mehr als zwei Jahren umfasst. In dieser Zeit entwickelt der Hauptcharakter das dem Buch namensgebende Da’Jin’Zat. Ist das in so wenigen Jahren überhaupt möglich? Ich schreibe euch nun kurz einen Gedanken dazu.

Der Held der Geschichte wurde seit seinem fünften Lebensjahr (siehe Seite 213) intensiv von seinem Vater in der traditionellen Kampfkunst seiner Heimat ausgebildet. Der Effekt ist, dass zu Beginn der Geschichte, der Held ist 18 Jahre alt, „nur wenige die uralten Techniken des Rur’Uzat so beherrschten wie sein Vater und mittlerweile auch er“ (siehe Seite 30). Auch wenn er noch keine große Kampferfahrung vorweisen kann, so verfügt er dennoch über eine beachtliche technische Basis.
Als ihn dann die Umstände dazu zwingen seine in Gefechten gemachten Erfahrungen zu analysieren, kommen ihm Ideen, die alte Kampfkunst anders zu begreifen und für sich anzupassen. Daraus entsteht etwas Neues. Das ist etwas vollkommen Unterschiedliches, als wenn ein Laie von null an einen Kampfstil entwickeln möchte.
Sicher ist auch, dass er wesentlich mehr Zeit für die Entwicklung hat, als Daniel LaRusso von Mister Miyagi Unterricht bekommt, ehe er das All Valley Turnier gewinnt.