Zitat Zitat von Lino Beitrag anzeigen
Das ist immer noch keine Antwort, warum sie nützlich sein sollen.
Zitat Zitat von big X Beitrag anzeigen
tayfun schreibt das formen wichtig sind. aber auch nicht. denn reines kämpfen braucht sie nicht, doch "traditionell" sind sie basic.

ist nur wieder geschwurbel um die formen irgendwie doch wichtig zu machen.
den wirklichen nähr- und mehrwert für die kk konnte hier noch keiner belegen.
Zitat Zitat von big X Beitrag anzeigen

das gegenteil konnte durch fallbeispiele (judo-sambo, boxen, wettkampfvorbereitung für kampfkämpfe und nicht tanzkämpfe) belegt werden. diese werden von dir/deiner seite jedoch konsequent ignoriert.
kämpfer ohne formen-erlern-zwang scheinen schneller und zielgerichteter ihre KK im sparring/wettKAMPF(ausrichtung kampf) umsetzen zu können. falsche wahrnehmung, unfug, ideologie-quatsch von meiner seite?
erklär mir dies bitte.

das ist der punkt bei dem du/deine seite nicht auf den punkt kommt.

stattdessen wird immer verzweifelt eine wichtigkeit der formen herbeigeredet, ohne dies auch nur an irgendeinem real existierendem beispiel belegen zu können.
Jede Kampfkunst/-sport trainiert 'Formen', auch die genannten Boxen, MMA, Sambo etc. Jede. Den Mehrwert konnte DIr noch keiner belegen, weil Du auf einer Definition beharrst, die Du Dir geschaffen hast aber dafür können Formen ja nix. Hier ist im Prinzip alles gesagt worden.

Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Das ist ja dann in der Tat eine persönliche Interpretation von kata. Dass ein überwiegender Teil deutscher Karateka kata als "Kampf gegen imaginäre Gegner" etc. versteht, entspricht aber wie bereits angemerkt nicht unbedingt dem Begriff oder der Anwendung in Japan. Folgender Clip wird bspw. als "Boxen Kata Training Nr.2" bezeichnet.



Oder hier eine Aussage von Ellis Amdur über kata Training in der Araki Ryu (eine klassische japanische Schule aus dem 16 Jahrhundert):

Araki-ryu attempts to make the kata more powerful through ‘live’ practice – at higher levels, practitioners ‘break’ the kata if they perceive an opening in their opponent’s technique. Furthermore, movements are isolated out from a form and used as a jumping-off point for various forms of semi-freestyle training – one might respond to a specific attack with any one of a number of techniques, rather than the one ‘programmed’ in that sequence of the kata. The reverse can also be enacted – one must use a single technique to defend against a variety of attacks.

Quelle: http://arakiryu.org/araki-ryu-torite...dojo/training/

Kata lässt Improvisation also durchaus zu im Kontext klassischer Japanischer Kriegskünste. Kata entsprechen also durchaus Drills im bspw. boxerischen Kontext. Das mag nicht dem entsprechen, was hier unter kata firmiert aber das ist ja durchaus in vielen Bereichen so, die hier von Exponenten sog. "traditioneller Kampfkunst" verbreitet werden.

Quelle: https://www.kampfkunst-board.info/fo...73#post3656373