
Zitat von
ThomasL
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Zum ritterlichen Ideal (im "Mittelalter"): Man sollte bedenken, dass die Motivation solche Leitlinien aufzustellen nicht zuletzt mit der Motivation verbunden war, das Verhalten der "Ritter" im "positiven" Sinne zu beeinflußen. Sie kamen daher auch weitestgehend von "außen" (Literatur, Kirche).
D.h. die Aufstellung solcher Leitbilder erfolgte, da die Realität diesbezüglich ganz anders aussah. Von der "nachmittelalterlichen" Glorifizierung und Idealisierung mal ganz abgesehen.
(stark verkürzte Darstellung)
Meine Frage war ja, warum uns dieser ganze 'alte' Kram, von dem wir genau wissen, dass er so niemals Realität war, noch heute so fasziniert,
dass Romane, Filme, Rollenspiele usw. zu diesen 'Kriegerwelten' (egal ob alte Ritter, Samurai oder Fantasy-Krieger) solch einen großen Erfolg haben.
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)