
Zitat von
Bücherwurm
Das ist entweder unglücklich ausgedrückt oder Unsinn. Der "Friedvolle Krieger" verkörpert das Ideal, auch und gerade in Bezug auf Ethik und Moral. Menschen, die ihre inneren Konflikte gemeistert haben (bzw. meistern, es ist ja ein Prozess) und dadurch ihr Augenmerk auf den achtsamen Umgang mit den Mitmenschen legen können.
Dass die Bezeichnung Mißverständnisse provoziert, haben die Schöpfer vielleicht nicht bedacht.
Der Friede ist eine Illusion. Es ist Balance und die ist in Bewegung und steht deshalb ständig auf der Kippe .
Wie du schon sagst , es ist ein Prozess und keine Statik . Eine Art Eiertanz , der durch Achtsamkeit und Reflexion geschaut wird und durch Erkenntnis und Verständnis gehalten wird.
Dennoch ist es immer eine Bewegung und kein Friede mit einer Nullinie. ....... DAS wäre dann ein Ideal und das gibt es nicht.
Das es einen Bezug zu Ethik und Moral gibt , sehe ich auch so , nur ist DIESE Moral und Ethik , unabhängig, losgelöst von der jeweiligen Gesellschaftlichen , vereinbahrten Moral.
Und da Sie beide Seiten beinhaltet , kann sie von Außen auch mal als sehr hart und mitleidslos empfunden werden.
Sie untersteht nur der eigenen Schau. Der eigenen Erkenntnis .
Da kann es durchaus auch Übereinstimmungen mit gesellschaftlichen Normen geben , aber sobald Sie diese verlassen , kommt es für solche Menschen sehr schnell zu Abgrenzungen , zu schief ansehen , im besten Fall als urig oder kauzig angesehen , im schlimmsten Fall als Don Quichote mit Arzneimittelgabe . ^^
Geändert von Cam67 (07-10-2018 um 13:40 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)