
Zitat von
Inryoku
Das wäre für einen Aikidoka untypisch.
Man übt diese Technik so häufig, dass man daran gewöhnt ist eher stoisch zu bleiben, also da zu rubbeln, oder auch weghalten, würde vielleicht ein absoluter Anfänger.
Beim Aikido wird man trainiert, diesen Dehnungsschmerz auszuhalten., und auch den Kontakt zu halten, dieses Verhalten was man hier sieht ist ziemlich untypisch.
Vielleicht ist es aber auch ein Vertreter aus einer anderen KK, vielleicht ein Karateka, die kenn sowas meistens nicht. Mustard macht ja auch stilübergreifende Lehrgänge, auch mit Toby Threadgill z.B., das würde dieses Verhalten erklären.
Jedenfalls kippt der ja sehr kontrolliert zur Seite, wie man an der Körperspannung sieht.
auch mal interessant , das mit dem Schmerz aushalten . interessant deswegen , weil , dadurch erst recht Fragen entstehen .
Wenn man es schon schafft , (als Aikidoka ) sich nicht davon beeindrucken zu lassen , wieso das nicht genutzt wird , um den Stress abzuleiten , Positionen neu zu erarbeiten, um den Stress zu minimieren oder sogar die dafür notwendige Bewegung selbst , für sich zu nutzen . AUßER durch Escape in Form eines Wurfes oder mit zu Boden gehend.
es gibt so viele Möglichkeiten , dem zu begegnen , durch Kontakt der Zweiten Hand , durch Ausrichtung im Becken , durch Strukturaufbau , durch Einbringen eigener Vektoren , um die des Heblers zu überschreiben ............. vor allem dann ,, .. wenn es vertraut ist , wenn man es schafft sich ein Zeitfenster durch Schmerzadaption zu erkaufen.
also alles in allem , gibt man sich doch durch dieses Adaption eher die Möglichkeit , NICHT zu kollabieren. wieso sieht man nirgends , das es genutzt wird ?
hat mich schon immer mal interessiert ^^
PS: das der Proband ein Betriebsfremder ist , kann durchaus sein .
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)