Der Teil mit den Ligakämpfen bezog sich auf mein direktes Umfeld und nicht die Vereine, in denen ich zu Gast war - dahingehend habe ich mich nie groß informiert und es hätte auch keine nennenswerte Rolle gespielt; ich weiß also nur mit Gewissheit, was die Leute (an diesen Tagen) auf der Matte konnten und mir sind zumindest (auch) einige Gi mit entsprechenden Patches begegnet. (Die mit mir befreundeten Judoka (oder meine Bekannten) haben alle lediglich gelernt, was sie für die Prüfung gebraucht haben und sich danach oder auch sonst ausschließlich auf den Wettkampf konzentriert. Ähnlich wie ich im TKD nur deshalb die Gürtelprüfungen abgelegt habe, um die Einschränkungen loszuwerden - und da zwar für die Prüfungen bestmöglich die Formen geübt habe, sonst jedoch keine Zeit verschwendet und häufig gemerkt habe, dass mein eigener Anspruch im Ergebnis trotzdem weit höher als das "Geforderte" war...)
Den Rest finde ich nicht weniger merkwürdig, allerdings muss das nicht viel heißen und auch wenn ich persönlich anderer Meinung bin, reicht mein Wissen nicht, um mich fundiert zu den Kata (und der Argumentation der Leute) zu äußern. Rambat hat offensichtlich bereits Ähnliches erlebt.
Dahingehend wurde auch häufig die Meinung vertreten, dass man sie können/beherrschen müsse oder ein gewisses Können erreicht haben müsse, um darauf „aufzubauen“ oder nicht mehr in dem Ausmaß profitieren zu können. Allerdings habe ich mich selten auf tiefgründige Diskussionen eingelassen, da mir die Zeit auf der Matte zu wertvoll ist.
Sicher kann ich nur sagen, dass dort jeder der Sportler, die mich spielerisch dominiert haben, auch diverse Kata beherrscht und intensiv trainiert hat.
Nein, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass je außerhalb des Regelwerks trainiert wurde oder es eine nennenswerte Rolle gespielt hätte. Hat mich allerdings auch nie interessiert.
Kann ich nicht beurteilen; dafür müssten die jeweiligen Leute gegeneinander (mit je 100%) antreten oder ich zumindest eine nennenswerte Herausforderung für eine der beiden Seiten darstellen, um das vergleichen zu können.
(Ich bin da zwar nicht ganz unvoreingenommen, aber bereits durch das deutlich höhere Trainingspensum - wenn es neben den von mir besuchten Einheiten nicht noch geschlossene gab, von denen ich nichts weiß -, dürfte meine Einschätzung klar sein und es bleibt bei der Spekulation.)
Relativ simpel: Wenn’s die ganze Gruppe betroffen hat, ist es nie zu den Diskussionen gekommen, da es gar keine Alternative gab und ich kein Freund von unbegründeten Extrawürsten bin. Wenn die Einheit (und Sportler) in entsprechende Stationen oder Erfahrungsgruppen aufgeteilt wurde(n), gab es die Alternativen und entsprechend auch die Ansagen. Sonst lediglich nach dem Training, wenn es mal aufgegriffen wurde.
Sowohl als auch. Wenn man keine Kata (nennenswert) beherrscht und auch keinen Anreiz bzw. Grund hat, sie zu beherrschen, beschränkt sich das Training auf die jeweilige Einheit und entsprechend sieht es dann nach einer längeren (Kata-)Trainingspause aus. (Egal wie konzentriert und ergebnisorientiert man rangeht, um die Zeit möglichst produktiv zu nutzen, sollte man nicht erwarten, dass nach vielleicht 20h Kata irgendetwas nennenswert auf einem guten Niveau funktioniert - weder Teile noch der gesamte Ablauf. Auch einzelne Teile haben mich persönlich nie nennenswert (besser/schneller) weitergebracht als so ziemlich alle anderen Trainingsmethoden.)
Kann ich so nicht genau sagen und für mich waren alle zum Teil ‚esoterische‘ Kata.
Allerdings hat das alles mMn relativ wenig mit dem eigentlichen Thema des Fadens und der dahingehenden Fragestellung zu tun... Erfahrungen bzw. Erlebnisse dürften herzlich wenig interessieren, solange darauf keine fundierte Meinung zu den Kata oder zumindest eine sinngemäße Wiedergabe anderer Meinungen aufbaut.
LG
Vom Tablet gesendet.





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