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Thema: Wenn der Vater mit dem Sohne

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  1. #20
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    Vielleicht hast aber auch DU das Thema noch nicht so ganz genau definiert?

    Zitat Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne mit meinem Sohn(12) trainieren, der verweigert sich gerade gegen jede Form von Sport.
    (...) Also wie motiviert man einen 12Jährigen, wie kann man dem ganzen Spaß entlocken. Problem ist dass ich es will, es aber natürlich nicht mit Zwang funktioniert.
    Okay, aufdröseln. WO liegt für DICH der Schwerpunkt? Was genau ist dir wichtig?

    a) Dass der Bub sich (deutlich) mehr bewegt? Dazu braucht es kein Karate* und keinen Papa-Trainer. Lass ihn eine Sportart aussuchen! Dann muss du "nur" noch dahinter her sein, dass er regelmäßig hingeht.
    b) Dass ihr etwas zusammen als Vater-Sohn-Gespann macht? Dafür braucht es kein Karate*. Im Gegenteil, da ist es angesichts eines Pubertiers äußerst kontraproduktiv, wenn von vornherein ein assymmetrisches Verhältnis gegeben ist (ich kann es, du nicht). Entscheidet unter der Woche, was, und am WE zieht ihr das durch. Irgendwelches Jungs- und-Männer-Zeugs vielleicht. Technik-Museum, mit dem Rad irgendwohin und da Lagerfeuer machen, Playstation daddeln. Ja, auch wenn das wehtut! Ihr entscheidet GEMEINSAM!
    c) Dass er Karate* lernt? Jo. Ist ne feine Sache. Aber ... braucht er das wirklich fürs Leben? Selbst wenn, braucht es nicht unbedingt den Papa als Trainer. Selbst wenn du der weltbeste Karate*ka wärst, von Eltern trainiert werden, ist für die meisten Pubertel von vornherein blöd. UND wird dann zur Plattform für alles, was sonst so an Abnabelungskonflikten in der Familie schwelt

    Kannix, du sagst selbst, du seist ein "grauenhafter VaterTrainer". Ging mir als MutterTrainerin auch so. Egal, ob ich dem Junior das Reiten beibringen wollte oder ihn auf meinen Stand im Karate bringen wollte. Wir hatten nur Streit, eben WEIL wir kein "reines" Trainer-Schüler-Verhältnis hatten, ich verkrampft war und das kleine Kerlchen bei alle Knöpfe gedrückt hat, die es nur drücken konnte. Da schlägt dann immer das Eltern-Kind-Ding durch.
    Aber die Frage ist, warum man sich und dem Kind sowas denn so dringend antun sollte? Habt Spaß und begnügt euch mit den alltäglichen Reibereien. Und das mit dem Sport delegierst du an einen externen Trainer.

    * Edit: Karate hab ich versehentlich reingedeutet. Projektion eben. Hier bitte den/die "richtige" KS/KK einfügen. Am besten jeder seine eigene
    Geändert von Ripley (18-12-2018 um 17:50 Uhr)

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