Danke für die Verlinkung zum Film, Little Green Dragon. Netter Film - kann ich über Netflix gucken. Habe bisher nur die ersten 20 Minuten geschaut, der Rest kommt später.
Allerdings bin ich schon inspiriert worden, selber ein bisschen Internetforschung zu betrieben (habe dafür ca. 10 Minuten gebraucht, heute ist ein eher freier Tag).
Am Anfang des Films, bei ca. 4:40 min, behauptet Mark Sargent, von seinem Standpunkt am Strand aus sollte man (die Hochhäuser von) Seattle überhaupt nicht sehen können, wenn die Erde tatsächlich krumm sei. Daher der 'Beweis', dass es keine Erdkrummung gibt und die Erde sei doch flach. Laut dem Formel auf Wikipedia ist der Horizont, also der 'Verschwindepunkt', knapp unter 5 km entfernt für einen Beobachter von ca. 1,90 m. Und so sollte er tatsächlich 'Seattle' nicht sehen können, da das Zentrum von Seattle mit den Hochhäusern ca. 33 bis 35 km von seinem Standpunkt am Strand auf Whidbey Island entfernt ist (Vergleich zwischen Google Maps und dem Auszoomen bei 1:14 min. im Film). Boah, ey, hat er doch recht? Flache Erde?
Allerdings laut der gleichen Formel ist der Horizont dann ca. 33 km entfernt, wenn man auf einer Erhöhung von 100 m über dem Meeresspiegel steht. In Seattle stehen mindestens 40 Gebäuden mit einer Höhe von über 120 m, und 20 Gebäuden mit einer Höhe von über 150 m. Und diese Hochhäuser stehen mit dem Sockel mindestens ein paar weiteren Meter über dem Meeresspiegel. Daher ist es nicht verwunderlich, bzw. es ist zwingend logisch, dass er problemlos ein paar dieser Hochhäuser vom Strand aus sehen kann. Was er selber in 2 Minuten ausrechnen könnte.
Wie gesagt, das mit 10 Minuten Internetforschung quasi vom Nullstand aus. Kenne Seattle sonst gar nicht. Und der Typ sitzt tagein, tagaus vor seinem eigenen Computer, um die Wahrheit ans Licht zu fördern. Und als Wahrheitsbringer für tausende anderen zu dienen. Should I laugh or cry?





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