Hallo JanX
möchte kurz einige Zeilen schreiben.
Die Olympischen Spiele sind ein großes Geschäftsmodell geworden, die Funktionäre gönnen sich den Luxus und die Aktiven die das Geld bringen,
erbringen große Leistungen und bekommen dafür eine Medaille .
Warum denkst Du sind viele Spitzen-Sportler des Taekwondo in der Sportförderung der Bundeswehr.
Einfach wer im Taekwondo an der Spitze mitmischen will, ist in anderen olympischen Sportarten ähnlich, der oder sie hat bei der Sportförderung der Bundeswehr die optimale Möglichkeit zu trainieren.
Dann muß sich jeder seine Gedanken machen, was kommt wenn die Wettkampfzeit vorbei ist.
E=JanX;3684828]
nun ja, wir müssen uns ja schon lange von dem ursprünglichen olymischen Gedanken lösen. Das ist alles nicht mehr so.
Da die Olympischen Spiele ein Geschäftsmodell sind, sollten die Sportler auch entsprechend am Gewinn beteiligt werden.Warum sind denn so viele Sportler heute bei der Bundeswehr oder Bundespolizei oder sowas? Weil die dann einen "normalen" Beruf haben wo die ihr Geld verdienen. Und den Sport nur nebenbei machen als Amateur. Ganz olymisch regelkonform. Das die bei ihrem Arbeitgeber massiv freigestellt werden für ihre Training ist dann ganz was anderes. und inzwischen gibt es auch Vollprofis dabei wie die Tennisspieler - kein Mensch würde sich die olympischen Tennisspiele anschauen wenn nicht die obere Weltrangliste der Profis dort aufspielen würde. Gilt auch für die Basketballer. Also ganz, ganz weit weg von dem, was ursprünglich mal der Gedanke war.
Da habe ich nicht das Gegenteil behauptet. Sondern es kommt einfach auf die Gewichtsklassen an.Zu meiner Bemerkung mit den schmalen Hemden steh ich. Ich hatte ja auch geschrieben das die natürlich auch durchtrainiert sind und Muckies haben. Und natürlich gibt es auch Schwergewichtler darunter. Aber die haben halt meist nicht diese massiven Muskelpakete wie man das manchmal von anderen Sportlern kennt. Eben weil es neben der puren Kraft auch auf ganz andere Sachen ankommt.
Wobei Du natürlich recht hast, die Taekwondo-in sind schmale Hemdchen wenn ich mir einige Super-Schwer-Gewichte im K 1 - aus meinem alten Filmen ansehe.
Die Südkoreaner haben das Geschäftsmodell Kukkiwon ( Gürtelvergabe, Paß, Urkunden, usw. ) entdeckt und werden diese Geldquelle nicht hergeben.Ob jetzt wirklich so viele Südkoraner im olympischen Umfeld so hoch stehen kann ich nicht sagen. Ich bin eher positiv überrascht wie viele Nicht-Koreaner da oben stehen. Wie auch bei vielen anderen ur-asiatischen Sportarten. Aber ich stimme zu das es immer ein Problem ist wenn ein einzelner Verband bestimmt was regelkonform ist, und man auch zwingend diesem Verband angehören muß um überhaupt antreten zu dürfen.
Wenn ich nachlese, dann hat die DTU erklärt, jeder der an einer Veranstaltung der DTU - Wettkampf - teilnehmen will muß seinen " schwarzen Gürtel " beim Kukikwon eintragen lassen- natürlich nicht kostenlos.
Dann lies einfach über den Streit in Deutschland innerhalb des DTU, da werden Gerichte bemüht, koreanische Großmeister machen Prüfungen - die nicht mit der DTU - abgesprochen sind.
Wer bestimmt welche Schutzausrüstung für offizielle Wettkämpfe zugelassen sind? Na die WTF in Süd-Korea.
Daher sollte sich jeder überlegen, wenn ich Taekwondo lernen will, was ist mein Ziel.
Ist aber in anderen Kampfsport-Arten nicht anders.
Nachtrag:
www.tkd-news.de/
immer sehr gute Artikel über das Taekwondo der WTF oder der DTU.
www.kukkiwon.de/
einfach lesen, dort werden Prüfungen für den schwarzen Gürtel mit Eintrag beim Kukkiwon angeboten.





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