Ganz ehrlich...
ILQ ist keine Kampfkunst.
Auch, wenn viele der Leute die diese trainiere das gerne und bereitwillig glauben (Ähnlich wie im LT-KRK-WT).
ILQ ist eine Art Bewegungslehre und hat mit kämpfen können soviel zu tun, wie Homöophathie mit Medizin.
Meine persönliche Kritik am Stil ist, dass er den Schülern falsche Hoffnungen suggeriert, die in einem realen Kampf (Ring oder Straße) ziemlich schnell ad acta gelegt werden, meist in Form einer blutigen Lippe.

Wie ich darauf komme?

Na ich trainiere diese Gesundheitsbewegungen seit ca. 7 Jahren selbst, aber nicht im deutschsprachigen Raum
(Ein Freund von mir ist dementsprechend weit und hat seine eigene Schule.)
Und genau dies ist der Punkt, die Bewegungen sind gut für die Gesundheit (da ich keine Lust auf TaiChi hatte, bin ich auf der Suche beim ILQ gelandet), das war es aber auch schon.
Mir tut es für einige echt leid, die ihren Glauben dort hinein stecken und denken, sie würden einen realen Kampf auch nur annähernd gesund überstehen.
In ihrem Spielchen "pushing hands" oder "sticky hands" sind die ILQ-Leute gut, im Sparring eher ziemlich schlecht. ILQ ist voll von "telegaphic movements" und diese hängen mit dem System an sich zusammen. Explosivität findet durch das "rooting" nicht statt und die Schläge werden, aus meiner Sicht, falsch ausgeführt. Und das nicht nur in der Schule die ich besuche, sondern auch bei den Bewegungen von Sam Chin.
Von daher, sollte man ILQ als das betrachten was es ist: eine Form von Gesundheitsgymnastik.