ich fand diesen artikel der faktenfinder/tagesschau recht gut informierend.
kurz zusammengefasst:
- messerattacken können gar nicht in klarzahlen dargestellt werden, da die polizei keine eigene statistik zu "messerattacken" führt. unter delikten bei denen ein messer eingesetzt wird, sind raubüberfälle, legale selbstverteidigung, mordanschläge, bedrohungen, ... sowie delikte bei denen einer der beteiligten ein messer mit sich führte (auch wenn das messer gar nicht zum einsatz kam (habe ich jedenfalls so verstanden)).
- in manchen bundesländern sind die zahlen für messer-delikte rückläufig. in anderen werden zunahmen festgestellt. manche können dazu keine aussage treffen.
- die polizei scheint selber uneins. GDP sieht es als gefahr, BDK sagt dass es nicht dramatisch ist.
- die gesetzgebung ist auch heute schon ausreichend, da ein eingesetztes messer immer eine gefährliche körperverletzung darstellt.
- den zahlen der bild-zeitung sollte nicht getraut werden.





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