(Nur zur Beruhigung: Es muss niemand mehr Angst haben er/sie könne im Notfall an mich und meine "veralteten" Methoden geraten - ich beschränke mich inzwischen lieber darauf den Notruf zu wählen und ggf. max. noch nett zuzureden
Nur so am Rande, diese Methode ist wieder aktuell. Ich mache ja jedes Jahr eine Erste Hilfe Schulung und seit letztem Jahr wird abbinden dort wieder unterrichtet. Allerdings nur für den Fall, dass eine Blutung mit Druckverband nicht in den Griff zu bekommen ist. Ohne medizinische Wertung ob das sinnvoll ist, dafür haben wir ja Kanken ��. Ich werde demnächst mal eine Survival Medizin Thread aufmachen, da könnten wir so Themen erörtern.

@Ripley: Arbeitest Du regelmäßig im Wald? Arbeitest Du in einem handwerklichen Beruf? Hast Du schon einmal eine Situation wie der kleine Drache erlebt? Hast Du immer eine Schere einstecken? Warum denkst Du ausgehend von deinen Lebensumständen eine Wertung für andere Menschen treffen zu können?

Was bedeutet eigentlich brauchen? Brauchen tut man als Mensch zum Überleben: Essen, Trinken, Schlafen, Schutz (Wärme) und ggf. medizinische Hilfe, das war es. D.h. es genügt ein leerer Raum mit Vollversorgung und ausreichender Beheizung, Finanzierbar über einen Minijob. Alles andere ist dann persönliche Lebensweise und Präferenzen. Also die Art und Weise wie man leben möchte.
Ich könnte zum Beispiel auch sagen ein Handy „braucht“ niemand (weil ich gut ohne auskomme), das wäre genauso ignorant, wie wenn mir jemand sagen will, dass man kein Messer „braucht“. Es gibt einfach kein Werkzeug, dass universeller einsetzbar ist und das ich bei meiner Art zu leben häufig benötige.

Und ja, im Urbanen Umfeld genügt dafür ein einfaches Taschenmesser (möglichst feststellbar). Aber im Wald ist eben ein längeres, feststehend sinnvoll. Wie gesagt, 6cm reichen dort auch für (fast) alles. Das Problem des Transports ist aber äußerst lästig und sollte anderes geregelt werden (z.B. in dem es genügt es nicht zugriffsbereit zu führen – z.B. bei Bahnreisen).
Es bleibt zu befürchten, dass es nur der nächster Schritt hin zum vollständigen Verbot ist. Und daher finde ich man sollte es nicht einfach so hinnehmen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich keinen Sicherheitsgewinn erwarte. Kanken auf der anderen Seite erwartet einen Sicherheitsgewinn und damit kann er natürlich für seine Annahme diese Änderung befürworten.
Ich hoffe nur, dass hinterher auch validiert wird, welche Annahme letztendlich richtig war, aber vermutlich läuft es wieder wie schon beim Verbot des Führens von Einhandmessern.