kanken

Zum Vergleich:

Mit Hausarztvertrag kommt man als Hausarzt so auf 60-80 Euro pro Kassenpatient pro Quartal. Also auf ca. 25 Euro im Monat, egal wie oft, oder wie lange, man sich mit dem Patienten beschäftigt.
Davon muss man aber noch die Helferinnen, die Miete und die anderen Kosten bezahlen, also gehen ca. 50% der Einnahmen in die Kosten. Bleiben 12,50 € pro Patient pro Monat als Bruttoverdienst über.

Ich muss also 650 Patienten behandeln um auf den gleichen Bruttoverdienst zu kommen wie mit 60 „Homöopathiepatienten“. Das ist mehr als Faktor 10.

Das gilt, wie gesagt, für die Patienten, die einen Hausarztvertrag unterschrieben haben. Ohne Hausarztvertrag ist die Pauschale noch niedriger.

Danke für die Einblicke. Das wäre ja nicht der einzige Bereich in der Gesellschaft, wo die "angebotene Leistung" sich insbesondere danach richtet, wieviel damit zu verdienen ist. Ein schwerwiegendes Argument, und die Verdummungskampagne
passt dazu.

Unglaublich, worüber man hier diskutieren muß. Ich sehe schwarz für die Menschheit.