Darum ist es auch wichtig, dass die vorgeschlagenen Verhaltensweisen praktikabel sind. Wenn man unbedingt und partout gerne nachts spazieren gehen möchte weil man das immer so gemacht hat, dann nimmt man dabei halt einen adäquaten Hund mit. Der leistet Oma auch tagsüber Gesellschaft. Kann Oma keinen Hund mehr ausreichend ausführen und halten, muss sie halt jemanden finden der mit ihr geht, dann ist das mit dem "habich aba imma alleine gemacht!" halt raus. Starrsinn ist dann ein persönliches Lebensrisiko.
Auch für alle anderen gilt, praktikable Verhaltensweisen zu entwickeln. Geiler Fremder in der Disco ? Entweder man trifft sich vorab mal in der Eisdiele auf ein 2. Date und geht eben nicht romantisch mit an den einsamen Strand, oder man riskiert dass der Typ "Nein" nicht in seinem Wortschatz hat, mit allen Folgen. Bevor man mit völlig Fremden "mitgeht" macht man ein Selfie und lädt das auf seinen Insta-Account. Und schickt jemand zuverlässigem eine Chat-Nachricht dass man zu ihm unterwegs ist. Alles machbar. Wer das nicht will, weil Rebellion und so, eigenes Risiko.
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)