Zitat Zitat von Pflöte Beitrag anzeigen
Ach so, ich finde übrigens auch, dass hier der Placeboeffekt diskriminiert wird, da sind die Homöopathieanhänger gedanklich wohl nicht offen genug?
ich bin wohl gedanklich nicht offen genug. Hilf mir, bitte.

Was genau ist mit dem Placeboeffekt denn los, wenn eine Person mit einer Beschwerde von Pontius zu Pilatus rennt im schulmedizinischen Bereich - und dort durchaus Zuwendung, geheimnisvolle Worte, rituelles Warten etc kriegt, aber keine Linderung geschieht - dann beim Homöopathen dann plötzlich schon? Placebo gibt's ja beim Schulmediziner auch.

und was ist mit dem Placeboeffekt los, wenn ein Mensch zum Homöopathen geht mit einer Beschwerde, dieser im Lauf von mehreren Sitzungen diverse Mittel durchprobiert, wobei erst nichts passiert, nichts passiert, nichts passiert - und beim dritten oder vierten Mittel plötzlich zack, Besserung eingetreten, alles gut? Warum sollte der "Placeboeffekt" erst so zeitverzögert eintreten, die Zuwendung und Freundlichkeit ist ja immer dieselbe? wie erklärt sich das?


gibt es ja in vielen Bereichen, dass Leute sich erst etwas wünschen und dann alles dafür tun, ihren Wunsch zu bestätigen,
gerade bei Gesundheitsthemen ist die Haltung von Leuten, die sich von der Schulmedizin mangels Effizienz abwenden und etwas Anderes suchen, erst mal eher skeptisch und in der Regel ohne Erwartungen, dass es hilft. Da ihre Grundstimmung ja ist, dass das, was normalerweise helfen sollte - eben die Schulmedziin - in dem Fall das nicht konnte. Und wenn Schulmedizin es nicht kann, wer sollte es denn sonst können?