Seine Anhänger heutzutage tun dies hingegen schon. Und nach meinem Wissen gibt es da kein Erklärungsmodell, das haltbar wäre. Der Bezug auf die Wasserstoffbrücken ist schon nachvollziehbar, wenn man von einem ominösen Wassergedächtnis spricht.
Die allermeisten Homöopathie-Anhänger, so auch ich, glauben an einen subatomaren Weg der Informationsübertragung. die Quantenphysik bietet hier sehr viele mögliche Erklärungsansätze.
Das ist aber Resultat des Rückzugsgefechtes, das die Homöopathieanhänger führen (müssen). Die meisten Begründungen für angebliche Wirkwege können von vielen leicht als Unsinn entlarvt werden. Das ist bei einem Rückzug auf Quatenphysik nicht der Fall, daher der Standpunkt leichter zu halten. Wer will da widersprechen und dies begründen. Quantenphysik hat den Charme, dass die anderen es sehr wahrscheinlich nicht verstehen. Derjenige, der damit argumentiert tut es auch nicht, aber das wissen die anderen ja nicht.
Unterm Strich bleibt, Wirkung nicht über Placebo hinaus nachweisbar. Egal ob da irgendwelche subatomaren Teilchen nicht wirken, odergeistige Kräfte. Es wirkt halt nicht. Was wirktsind Rahmeneffekte der Behandlung.
Das ist eben das, was Hahnemann glaubte herausgefunden zu haben und so skurril diese Erkenntnisse erscheinen, so funktionieren sie offenbar so gut, dass diese Methode seit Jahrhunderten nahezu unverändert überlebt, tausende Schulmediziner überzeugt und Millionen Menschen begeistert. Ja, Homöopathie funktioniert nicht immer und bei jedem, aber das stört jene nicht, die durch diese nebenwirkungsfreie Methode geheilt wurden und werden.
Weder die Begeisterung ihrer Anhänger noch die Existenz über Jahrhunderte sagt irgendwas aus. Gibt ne Menge Unsinn, der sich Jahrhunderte durch die Existenz trägt. Und dass von mehreren hunderttausenden Medizinern in Deutschland ein paar tausend Mediziner der Homöopathie anhängen kann auch nicht überzeugen.





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