Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Etwas, was Homöopathen bekanntermassen besser machen als Schulmediziner ist: mit den Patienten reden! Fragen stellen. Zuhören.

Würde auch den Schulmedizinern gut anstehen, und ihre therapeutischen Leistungen verbessern, wenn das endlich geändert würde, zum Beispiel in Form anderer Abrechnungssysteme der Krankenkassen, die dies zulassen.
Jo, das sehe ich auch so.

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Das sind ja alles Dinge, die sich eigentlich nicht ändern sollten, wenn man nach mehreren schulmedizinisch begleiteten Kuren mal eine andere Kur für das immer noch bestehende Problem probiert. Wer zuerst zum Schulmediziner geht, vertraut dem ja wohl auch, ist positiv gestimmt, dass er helfen kann, und so weiter?
Nicht unbedingt. Für mich ist der Besuch beim Arzt erstmal ein Anzeichen von Sorge. Deswegen muss ich demjenigen nicht vertrauen, gerade wenn ich vorher schlechte Erfahrungen gemacht habe, oder merke wie uninteressiert der eigentlich ist und gar nicht wirklich zuhört. Dass ich doch da bin deutet in erster Linie auf eine gefühlte Alternativlosigkeit hin.

Klingt komplett bescheuert, aber ich rede mit Ärzten nur noch in glasklaren, kurzen Sätzen und im simplesten Hochdeutsch. Wenn ich versuche irgend ein abstraktes Gefühl zu beschreiben, von dem ich irgendwie meine es könnte theoretisch mit meinem Problem in Verbindung stehen, schalten die meisten Ärzte einfach ab. Da erzählt man irgendwas und der Arzt versteht etwas ganz anderes. Versuche mal jemanden in einer Fremdsprache einen Orgasmus zu erklären, wenn derjenige selber noch nie einen hatte und du die korrekte Nomenklatur nicht kennst. Von wegen komisches Gefühl im Unterleib, nicht zwangsläufig schlecht, kommt stoßweise und klingt schnell wieder ab, führt zu Stimmungsschwankungen manchmal... mhm.