Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
unbedingt brücken meiden, die den rhein überqueren!

ein bekannter kennt jemanden, der von einem gehört hat, der von einem geistig verwirrten "einfach so" auf der kölner zoobrücke angestochen wurde (der verwirte wurde kurz danach von der polizei aufgegriffen - schwere psychosen und frust, weil obdachlos, da leben wegen krankheit nicht im griff)!

daraus ziehe ich den ungemein logischen schluss: brücken sind no go areas! (fahr ich eh lieber mit dem auto drüber, denn für no drive areas reicht es noch nicht).

Ob die hunderttausenden Angehörigen von Gewaltopfern wohl sehr empfänglich für deine polemischen Relativierungen sind?

Ich fürchte eher weniger.

Allgemein: Mir geht diese Leier im Sinne "Alles halb so wild" unsagbar auf den Sack. Nein, früher wurden keine Frauen und Mädchen von Männerhorden an Silvester oder auf Straßenfesten belästigt und im Wochentakt Menschen mit dem Messer niedergemacht und täglich Rettungskräfte aggressiv angegangen. Und Ausschreitungen in Schwimmbädern gab es auch nicht. Und ich brauche dazu auch keine schöngefärbte Statistik... ich kann mein persönliches urbanes Lebensumfeld beobachten, kann das mit meiner Erinnerung an die letzten Dekaden abgleichen und ich kann mit Polizisten und Rettungssanitätern sprechen, die sich noch keinen politisch korrekten Maulkorb haben verpassen lassen.

Das jahrzehntelange Sparen bei der Polizei, die lasche Kuscheljustiz und einige weitere Faktoren (die in den Politik-Thread gehören würden), haben aus einem weltoffenen, bunten, liberalen, aber ziemlich sicheren Land eines gemacht, dass mit Volldampf in Richtung Shithole Country schippert. Sollte ich einfach einer der "angry old white men" sein, die sich das alles einbilden, dann freut euch an den tollen Verhältnissen, die ihr euren Kindern und Enkeln hinterlassen habt... aber sollten wir ach so irrational besorgten Bürger recht behalten, dann jammert uns bitte in 20 Jahren nicht die Ohren voll, ob der Suppe, die ihr euch mit Schönfärberei selber eingebrockt habt.