Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
Sollte der Bauer, der Kuhdung ausbringt, den auch schon mal probiert haben
Kuhdung ist ja nicht vorgesehen als Essen oder Medikament (hmm.. nicht mehr... früher wurde Dung zur Wundbehandlung genutzt. Ja, ernsthaft) - sondern als Dünger. Und selbstverständlich guckt der Bauer, was der Dünger bringt, ob er Resultate im Vergleich zu andern Düngern verbessert oder verschlechtert.


Oder sich der Hufschmied ein glühendes Eisen an die Pobacke halten?
ich kenne keinen Bäcker, der sich nicht gelegentlich an einem Blech verbrennt, beim Hufschmied wird's ähnlich sein...

und ich kenne keinen guten Bäcker, der nicht sein eigenes Brot gern isst! - und hoffentlich wird auch ein Hufschmied ein von ihm beschlagenes Pferd reiten.



Oder der Atomphysiker sich gefälligst mal einer Uran-235-Probe für einige Zeit aussetzen?
Marie Curie hat's gemacht, was dann irgendwann Letue tatsächlich dazu veranlasste, Schutzvorrichtungen vorzusehen im Umgang mit radioaktiven Material. Geht doch!

Auch Sicherheitsmassnahmen im Umgang mit Asbest gab es erst... als man merkte, dass Leute Krebs davon bekommen. Ist es denn so viel besser, wenn man solche Probleme erst im laufenden Betrieb feststellt? Arbeiter unfreiwillig als Versuchskaninchen dienen? Wieso soll das ethischer sein, als das Ausführen von Tests (an Leuten, die Bescheid wissen, dass es ein Test ist) im Voraus?


<"Ahnungslos durch die Nacht">
hier, Seemann, eins der Beispiele.

KKB ist ziemlich vorhersagbar, die sind wie Pawlow'sche Hunde, die Reaktionen kommen innert kurzer Abstände immer wieder mal.

und gute Argumente fehlen immer noch...

naja. Nichts Neues unter der Sonne.