Wobei sich Gedanken zu machen und vielleicht zu sorgen (zu Unrecht?) nicht unbedingt das Gleiche ist wie ständig Angst zu haben. Wie gesagt, als ich noch ein Messer getragen habe war das tatsächlich eher nur als Werkzeug, auch wenn das keiner glauben mag. Um es nochmal zu betonen, das irgendwas schief läuft scheint ja wohl Fall zu sein, ansonsten würden wir uns gar nicht unterhalten und auch niemand Verbote fordern. Dabei bin ich eben der Meinung, dass solche Verbote eher blinder Aktionismus sind und das Problem höchstens verschieben und dann zu immer mehr Verboten führen. Überhaupt keine Angst zu haben und so zu tun als wäre überhaupt nichts, halte ich für genauso unnatürlich wie in jedem Schatten einen Vergewaltiger zu sehen.
Wenn man das jetzt statistisch betrachtet und sagt nur 1 M&M in 10.000 ist vergiftet würde hier wahrscheinlich keiner mehr M&Ms essen, aber wenn die Kriminalitätsrate subjektiv nach oben zu gehen scheint (oder die halt eine andere Qualität erreicht) ist's halt wie es ist und man muss da so schlicht akzeptieren. Dabei gestehe ich ein, dass mein subjektives Empfinden falsch sein könnte. Andererseits denke ich, dass das subjektive Empfinden vom relativ wohlhabenden, berufstätigen 9 to 5er, Akademikern, usw. auch nicht unbedingt repräsentativ sein muss.




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