Zu ersterem (das Ding in der Handtasche): Ich sagte es schon, ich war in jungen Jahren eine Zeitlang mit einem Abwehrspray unterwegs. Fühlte mich aber mit dem Zeug im Säckel keineswegs sicherer, sondern im Gegenteil viel *unsicherer*. Schlicht, weil mir die Gegenwart des Sprays und die Hin- und Herpackerei dauernd eine Gefahr suggeriert hat, die es de facto gar nicht gab. Spray weggeworfen, dann ging es mir besser.
Zu letzterem: Ja, Einstellung und resultierende Ausstrahlung helfen wohl durchaus dabei, erst gar nicht als Opfer ausgewählt zu werden.
Das nun wissenschaftlich abzuklären, diesen Effekt zu quantifizieren, ist sicher schwierig bis unmöglich, aber ich selbst (physisch an sich eher schmal) hab schon mehrfach, auch von Männern mit Gewalterfahrung, die Rückmeldung bekommen, ich hätte bei Bedarf die Ausstrahlung einer ganzen Schrankwand. Oder, wie mein charmanter Herr Gemahl es ausdrückte: "An dich geht keiner dran. Du wirkst viel zu aggressiv." ;-) Möge er Recht behalten!
Tatsächlich überprüfen konnte ich diese These bislang nur bei einer Frau als potenzieller Gegnerin. Da hat's ganz gut geklappt. ^^






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