Frage: Kann man den relativen Frieden der Edo-Zeit wirklich mit dem heutigen Begriff von Frieden gleichsetzen? Sicher war die Edo Zeit wesentlich weniger blutig wie das Senguku Jidai, denke aber trotzdem man sollte mit den Vergleichen vorsichtig sein?
Könnte man doch davon ausgehen, dass die Leute damals ihr Kampftraining damals doch noch ernster genommen haben, als die heutigen Koryu Betreiber in der heutigen modernen Friedenszeit? Bestand damals anders als heute nicht die Gefahr, dass eine Schüler herausgefordert werden konnte?? Und das es schlecht gewesen wäre für den Ruf der Schule wenn sie verliert? Denke also es wird wohl jede Schule die einen gewissen Ruf hatte, wohl wenigstens ein paar gute Kämpfer in ihren Reihen hatte?? Oder liege ich da falsch???
Würde mich nicht überraschen wenn ich falsch liegen sollte, weil das Thema ja so wie eigentlich immer auf dem Gebiet der japanischen KK sehr komplex sind einfache Schlussfolgerungen nicht immer die besten sind.
Generell kann man wohl nicht abstreiten, dass die kämpferische Qualitäten von manchen Schulen im Edo Jidai nachgelassen hat.
Gab ja sogar einen bestimmten abwertenden Ausdruck für manche Schulen, wie ich bei einem amerikanischen Autor mal gelesen habe. Leider ist mir sowohl der Autor als auch der japanische Name dieser Abwertenden Bezeichnung entfallen, aber im Englischen würde es flowery Ken Jutsu oder so ähnlich genannt???
@Maddin Mag sein. Ich gebe aber nur das wieder was man mir während meiner Karate Zeit beigebracht hat, und der Haupttrainer der Gruppe wer penibel darauf, dass die Grundschule strikt eingehalten wird. Mit Haltungen und Stellungen die nicht viel Sinn ergeben. Wenn so eine gewisse Zeit gedrillt wird, dann neigt man eben dazu kompliziert zu denken.





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