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Thema: Homöopathie

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  1. #11
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Es gibt aber offensichtlich keine bundeseinheitliche Lehrmeinung zur Homöopathie.

    Keine Ahnung, was du hier mit "Lehrmeinung" überhaupt meinst. Es gibt nicht nur bundesweit, sondern weltweit zur Homöopathie weitestgehend einen wissenschaftlchen Konsens. Dass man immer welche hat, die das auch anders sehen oder unentschieden sind liegt einfach in der Natur der Dinge.
    Man kann aber im Prinzip die wissenschaftlichen oder medizinischen Fachleute weltweit abklappern. Bis auf Ausnahmen wird Homöopathie von denen als Quackery gewertet und das zu Recht.


    Dann arbeiten also Wissenschaftler, die zu positiven Ergebnissen bei der Homöopathie kommen, nicht wissenschaftlich korrekt und die anwesenden Elektro-Meister, Versicherungsfritzen, Künstler und andere können das abschließend beurteilen? Ich maße mir das jedenfalls nicht an, Du etwa?
    Welche Studien belegen das und warum sind diese schwerer inhaltlich zu gewichten, als wissenschaftliche Studien, die das Gegenteil feststellen?

    Alles was ich sehe, ist eine kontroverse Studienlage und eine von einer milliardenschweren Lobby der Chemischen Pharmaindustrie vorangetriebene Propaganda.
    Eine Propaganda, die versucht die millionenfache positive Erfahrung von Patienten mit der Homöopathie zu negieren.

    Ich bin kein Wissenschaftler und Du bist es auch nicht und auch sonst keiner hier im Thread. Leider geht mir meine persönliche Erfahrung aus 27 Jahren mit der Homöopathie über wissenschaftliche Meinungen, zumal die nicht einheitlich sind.

    Ja, man kann sagen, dass die zumindest zum Teil nicht korrekt, oder nicht gut arbeiten. Um das zu sehen, muss man sich die Arbeiten halt im Detail angucken und das auch können
    Es gibt ne Studie, die untersucht Homöopathie bei PAtienten mit grippalem Infekt.
    Die eine Patientenhälfte wird homöopathisch behandelt, die andere Hälfte konventionell. Nach einer bestimmten Zeit schaut man, wie es den Patienten geht. Ergebnis: In der Homöopathiegruppe geht es über 90% der Leute besser. In der anderen Gruppe, die konventionell behandelt wurde geht es der Mehrheit der Leute unverändert oder schlechter.
    Resultat ist ein positives Ergebnis für die Homöopathie. Schaut man genau er hin, dann bekommt man mit, dass in der Nicht-Homöopathie-Gruppe ein Großteil der Patienten während der Studienlaufzeit abgesprungen sind. Ihr Befinden zum Zeitpunkt des Abspringens ist aber in das Endergebnis eingeflossen.
    Ist sowas eine gute Studie? Wenn man mich fragt, nein. Und ich kenne nicht nur eine Studie, die so aussieht.
    Das ist der Grund, warum nicht nur ich, sondern auch Leute, die viel viel schlauer sind als ich und einen besseren Überblick haben, je besser die Studie gemacht ist, deste stärker verschwindet ein positiver Effekt der Homöopathie.

    In anderen Studien, häufig mit geringer Probandenzahl steht dann häufig am Ende, dass es für ein abschließendes Ergebnis zur Homöopathie weiterer Forschung bedarf. Würde ich ne Dödelstudie mit paar wenigen Leutchen durchführen, dann würde ich das wohl auch schreiben. Ist auch sachlich richtig, weil eine zu geringe Probandenzahl das Ergebnis relativiert. Falsch ist es aber, daran seine positiven Hoffnungen zu knüpfen, weil es ja genauere Untersuchungen gibt und den Umstand, dass die Homöopathie fucking unplausibel ist. Kein Koch käme auf die Idee einer versalzenen Suppe mehr Samlz zuzuführen umd den Salzgeschmack zu neutralisieren. Aber für Homöopathen ist das plausibel. Keine Ahnung warum.


    Millionen positiver Anekdoten sind millionen Anekdoten. Ist millionenfach subjektiv. Den subjektiven Eindruck will auch niemand jmd. wegnehmen. Wenn es aber darum geht Methoden nach tatsächlicher Wirksamkeit zu gewichten, dann kommt man so halt nicht weiter.
    Geändert von Seemann (03-12-2019 um 16:14 Uhr)

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