Erstmal sorry für die grottige Rechtschreibung in den letzten Beiträgen. Manchmal werde ich abgelenkt und jetzt bin ich auch zu faul es auszubesser.
Ich finde, dass man auch bei dieser Stellungnahme des DZVHÄ ein ganz dickes "naja" voranstellen muss. In meinen Augen ist das absolut nicht schlüssig.
Es ist vollkommen üblich, dass man Methoden oder Mittel gegeneinander und/oder gegen Placebo vergleicht. Das schließt die Homöopathie mit ein. Für mich ist daher nicht nachvollziehbar, warum Wirksamkeit Homöopathie vs Placebo nicht untersucht werden könne.
Eine Cochrane - Untersuchung zum Thema Vergleich randomisiert kontrollierter Studie vs Beobachtungsstudie kommt zu dem Schluss, dass hier keine Pauschalurteile getroffen werden können (also welches Design aussagekräftiger ist), man sich das im Einzelfall ansehen müsse und dass nach deren Untersuchung die Unterschiede hier unbedeutend wären.
https://www.cochranelibrary.com/cdsr...0034.pub2/full
Zudem erschließt sich mir jedenfalls nicht, ob der DZVHÄ hier der Meinung ist, dass RCT nicht möglich sei, zumal es ja auch RCTs gibt, die, auf den ersten Blick der Homöopathy ein positives Outcome bescheinigen...
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/...n+Br%C3%BCnjes
(gutes Beispiel einer schlecht gemachten Studie)
Unterm Strich würde ich behaupten, dass sowohl Beobachtungsstudien, wie auch Interventionsstudien am Thema Homöopathie selbstverständlich durchführbar sind und daher Homöopathie selbstverständlich gegen Placebo geprüft werden kann. Nur wenn man ein Design wählt, dass eine solche Gegenüberstellung nicht vorsieht, dann ist dies allerdings selbstverständlich nicht möglich.
Es gibt ja keine sachlichen Gründe für seine Behauptung. Einige hier lassen sehr wohl erkennen, dass sie mit Wissenschaft mehr als nur entfernte Berührungspunkte haben und mindestens ein Grundverständnis vorhanden ist.Ab wann ist man Deiner Definition nach den Wissenschaftler? Wenn man einen weißen Kittel trägt und bei Gewitter im Keller irre lacht?
Wenn es nach der Wikipedia (die magst Du ja so gern) Definition geht wäre ich z.B. Wissenschaftler und werde sogar dafür noch bezahlt.
Ok jetzt nicht im chemisch-pharmakologischen Bereich, aber darum geht es ja nicht. Du hast behauptet es wäre hier überhaupt keine Wissenschaftler
vertreten.
Gut gesagt.Wieso leider? Freu Dich doch über den Placeboeffekt anstatt hier irgendwelche Pseudo-Verschwörungstheorien in die Welt zu setzen. Das Du mit wissenschaftlichen Meinungen (die im Bezug auf Globuli sehr wohl einheitlich sind) nicht konform gehst bzw. das Du grundlegend von wissenschaftlicher Arbeit nicht wirklich viel weißt ist doch nicht weiter tragisch. Nur solltest Du dann vermeiden anderen erklären zu wollen wie Wissenschaft eigentlich funktioniert.





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