Ja, das nützt uns aber nichts, wenn wir für diese Kata, egal mit welcher Waffe, keine Anleitung, keinen historischen Hintergrund, keinen Lehrmeister haben.
Gilt eben leider auch für Shotokan - schön, wenn Henning das in "sein" Shotokan integriert, aber wo ist die Linie?
Wir haben zwei große Linien weltweit, Matsubayashi- und Matayoshi-Kobudo, und etliche kleinere parallel dazu.
Wie hier schon jemand schreibt, ich bin mit meinem Shotokan schon vollauf beschäftigt und obendrein kotzt es mich an, als erstes darüber belehrt zu werden, dass die Begrüßung bei uns mit dem Bo so und nicht so geht - also ob es darauf ankommt und nicht, ob ich Dir den Bo als Krawatte um den Hals binden kann!!! Ich sage das bewusst, weil ich gelegtentlich in einer von drei Kobudolinien mal zum Stock greife.
Dennoch: Steht auch irgendwo in der einschlägigen Literatur - Irgendwann ab Braun/Schwarz sollte man mal mit dem Langstock trainiert haben, um ein besseres Gefühl für seine Karatetechniken entwickeln zu können. Ansonsten - sorry, für meine nüchterne Ansicht - laufen heutzutage nur wenige mit Langstöcken durch die Gegend, also, was solls???
Bei meinem Karatemeister machen wir regelmäßig eine Einheit Han-bo-jutsu. Das macht Sinn, einen Schirm oder etwas vergleichbares hat man auch heutzutage noch gelegentlich in der Hand, das kann man wenigstens auch praktisch anwenden (und was man nicht praktisch anwenden kann, fliegt bei mir aus dem Programm). Aber schon geht der Glaubenskrieg mit den Zeugen Jehovas los, denn der Han-bo steht ja nicht auf deren Liste der klassischen Sagen des Alterstum nach Gustav Schwab, äh, sorry....
Also bitte Kubotan, Tessen, Kugelschreiber - den hat jeder zur Hand in der U-Bahn oder sonstwo, das macht Sinn! (Mist, schon wieder nix aus dem Klassischen.....)





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