Hach, Jungs, ich komme einfach nicht weiter.
Für mich sieht es immer noch nach dem nachträglichen zusammen-darstellen von Ereignissen aus, bei denen man überhaupt nicht sagen kann, ob es einen ursächlichen oder zufälligen Zusammenhang gibt.
Sie spekulieren halt auf einen bestimmten ursächlichen Zusammenhang - aber das ist bloß ein ausgedachter. Soll heißen, es kann auch ein ganz anderer ursächlicher sein, so es einen gibt.
Also doch so ein mageres Retrospektivteil, mit von anderen für anderes erhobenem Zeug.
Und was prospektives von Aaby erwähnen sie ja.
Und da ergaben sich keine langfristig negativen immunologischen Auswirkungen der Masernerkrankung.
Ihr müßt mir bitte genauer erklären, woran ihr seht, dass ihr Lieblingszusammenhang bewiesen ist.
Alleine aufgeschmissen :
Das Gürtelrosentier
P.S. Frage :
Wo sollten sie auch nicht geimpfte Masernkranke in ausreichend hoher Zahl in Nicht-Entw.-Ländern auftreiben ?
Wenn sie es - prospektiv - täten, müssten sie die konkreten Individuen in ihren Krankengeschichten weiterverfolgen.
Vergleichen mit nicht geimpften nicht-Masernopfern und ihren Infekten. Im gleichen Land, in der gleichen Zeit.
Und mit den geimpften Masernerkrankten und Nichterkrankten vergleichen. Im gleichen Land in der gleichen Zeit.
Denkanstoß:
Wenn ich jetzt Corona kriege und vor einem Jahr die Masern hatte, wird dann bei meiner Vergleichsgruppe auch nur ein Jahr zurückgeguckt ?
In welcher Statistik ich lande, ist ja dann klar. Aber wie definiert sich die Kontrollgruppe zu meiner ??
P.P.S. Antwort (?):
In den Niederlanden vielleicht ... ?
Geändert von Gürteltier (05-03-2020 um 16:41 Uhr)
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