Um ´mal bei dem Pflug zu bleiben; sowohl rechts, mitte, links wären ja theoretisch möglich.
Aber macht das Sinn?
Es stellen sich da ja mehrere Fragen:
1. Wieso gerät man in die Position?
2. Wie geht es aus der Position weiter?
3. Was bewirkt die Position?
wenn man davon ausgeht, daß ein statisches Spiel falsch ist und eine defensive Aktion nicht gewünscht ist (wegen der Zeit gelle)
gehen wir zumindest von konteroffensiven Handlungen aus.
Soll heißen dein Körper bereitet sich in jeder Position auf die nachfolgend oder gleichzeitige Aktion Deinerseits vor.
Somit wäre der Pflug nicht nur die Aufnahme eines gegnerischen Stiches sondern gleichzeitig chambering (mir fällt gerade kein passender Deutscher Begriff ein)
für Deine Aktion.
Somit stellen sich weitere Fragen:
4. Wie ist die korrekte Stellung der Füße?
5. Wie verwindet sich Dein Körper?
6. Welche weiteren gegnerischen Aktionen ergeben sich aus der Position?
Spätestens jetzt ergeben sich noch zusätzliche Fragen:
7. Wie ist die Mensur zum Gegner?
8. Wie ist das timing? (s.o)
Im Moment betrachten wir das Ganze noch sehr technisch in Einzelaktionen, die aufeinander oder gleichzeitig erfolgen.
Unglücklicherweise ergeben die Laborversuche im freien Sparring, daß man nicht mit Techniken auf Techniken antworten kann.
Ich denke da sind alle bei mir, die ihr Zeug wirklich unter Druck gegen gute Leute getestet haben.
Man gelangt zu der Erkenntnis, daß das alles Schnickschnack ist und gute Lehrer Struktur vermitteln wollen,
die einen befähigt, in der Matrix universal zu agieren.
Soll heißen, nimm die Haue und die Huten und die Stiche, erkenne die 8 in 2D und in 3D.
Beginne mit Dreiecken und gelange zu Kreisen.
Nichts ist gerade, Linien haben Volumen.
YingYang ist ganz praktikabel zu benutzen nicht esoterisch, vor/zurück,push/pull,rise/drop,....
Geh zu Deinem anderen Fred, schnapp Dir die Heaven6, verstehe das ist nur zweimal 3.
3 ist essentiell, benutze sie immer, wenn Du sie verstehst, kann die 3 auch 2 oder 1 sein.
Gruß
Franck




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