In der Tat.
Wenn die offiziellen Annahmen stimmen, dann gibt es noch eine große Zahl nicht Infizierter und wir sind - was die Zahl der bekannt aktiv Erkrankten angeht - aktuell ungefähr auf dem Stand vom 23. März.
Also ungefähr auf dem Stand, oder sogar einem höheren, der zu einer - nach meinem Eindruck- panikartigen Einführung von massiven Einschränkungen geführt hat.
Damals hatte es ja der Wissenschaftler Streeck bedauert, dass die Maßnahmen nicht nach und nach eingeführt wurden, so dass man die Wirkung auf den Verlauf abschätzen könne.
Aus wissenschaftlicher Sicht wäre es günstig, wenn die Maßnahmen nun wenigstens systematisch nach und nach aufgehoben würden.... oder ist gerade wieder Panik, weil man sich vor den wirtschaftlichen Folgen fürchtet?
Oder hat man gar gemerkt, dass man sich verrechnet hatte?
Der Föderalismus wäre auch eine Chance, die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen zu prüfen, indem in verschiedenen Bundesländern verschiedene einzelne Maßnahmen aufgehoben werden.
Das wird zwar durchaus gemacht, allerdings unsystematisch.





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