Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Daher habe habe ich doch geschrieben die Quelle ist Liam Keely (der eine Lehrlizenz für Tatsumi Ryu innehat). Du findest den gleichen Text auch in einem der Skoss Bücher (aus dem sich aber nicht so gut copy&pasten lässt).
Ich wollte einfach nur mal sehen ob Du auch richtig aufpasst.

Nein, sorry hatte das jetzt vor lauter Konzentration auf Wikipedia zwar gelesen aber nicht so richtig aktiv wahrgenommen. Dann nehmen wir natürlich für diese Diskussion hier nicht nur an, dass es in der Tatsumi Ryû so läuft wie bei Wikipedia beschrieben, sondern glauben dem Herrn Keeley natürlich , dass es dort definitiv so läuft. Ryomas und mein Einwand bezüglich Omote und Ura bleibt aber natürlich dennoch ein wichtiger Punkt.



Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Edit: Ich würde aber eine kata aber doch schon so verstehen, dass u.a. eine Kampfessenz enhalten ist, die bestimmte Prinzipien/Anwendungen/Inhalte schult, um erfolgreich damit zu agieren. Inwiefern werden solche Inhalte sagen wir für die Naginata geschult, wenn ihr in den kata einer Schule nie "Erfolg" beschieden ist? Wäre es dazu nicht sinnvoller auch kata zu üben, die erfolgreiche Strategien und Anwendungen für eben diese Waffe vermitteln?
Naja also dem Gewinner ist doch auch erstmal kein Erfolg beschieden, der stellt sich meist ja erst am Ende der Kata ein (okay, im Bujinkan habe ich es unzählige Male gesehen, dass das Stück Torte, dass man sich zügig auf den Teller gepacklt hat erst noch unzählige abgeschleckt wird, bevor man dann wirklich mal hineinbeißt aber in den Koryû habe ich soetwas eigentlich eher selten gesehen).

Insofern könnte man sich natürlich auch fragen, warum man die Kata einer Schule nicht einfach immer nur auf die letzten zwei, drei Bewegungen verkürzt, wenn die Bewegungen davor doch nicht gleich zum gewünschten Erfolg führen, man also auch als Shitachi scheinbar v.a. unterlegene Techniken probt. Ich denke dass wir nicht das Trainieren um des Trainierens willen vergessen sollten und zudem ist eine Technik, die in einer bestimmten Situation nicht klappt (bzw. nicht klappen soll, weil die entsprechende Kata sonst bereits zuende wäre) in einer anderen Situation ja vielleicht voll "der Bringer" ist. Man lernt ja nicht eine komplette Kata, um sie genau so dann im Ernstfall runterzuspulen. Das dürfte ja auch schon daran scheitern, dass der echte Gegner nicht wüsste, was von ihm erwartet wird, geschweige denn, dass er es dem Anderen überhaupt dermaßen leicht machen wollen würde. Kata sind - ryoma mag mich gerne berichtigen - v.a. ein Vehikel, um Prinzipien usw. zu lehren bzw. zu verinnerlichen, ein zwar absolut wichtiges (kontextbezogen würde ich sogar sagen ein unverzichtbares) Vehikel aber eben nur ein Vehikel.