Zum Thema Urban-Survival und Informationsbeschaffung in einer Krise:

Das ist äußerst schwierig. Hat man in der Koronakrise gesehen.

Das Internet funktioniert ncht als Alternative zu den staatlichen Nachrichtenkanälen, sondern macht sein eigenes Ding und ist nicht vorhersehbar:
In einer Diktatur früher war es einfach, man hörte sich an was der Staatssender sagte und nahm das Gegenteil an.
Jetzt im Internet zwischen den ganzen Fake-News, den News der Wichtigmacher und Click-Bait-sucher, den Provaganda und Trollnachrichten was wichtiges zu suchen und finden ist äußerst schwierig.

Ein aktuelles Beispiel und auch witzig: Im Zuge der "Black-Live-Matter"-Beegung gab es auch eine von rechten inzenierte #WhiteLivesMatter-Aktion, um dagegenzuhalten. Diese Aktion wurde wiederum untergraben von "Anonymous" und "Korea-Pop-Anhängern"
Sie fluteten unter dem gleichen Hashtag #WhiteLivesMatter das Internet mit albernen Videos, so dass wenn jemand diesen Hashtag ausuchte, nicht die schwülstigen Heimatvideos der Rechten vorfand sondern K-Pop-Videos. Unten ein Beispiel.

Da wird es auch für mich schwierig, wenn man im Internet etwas sucht. Man weiß nicht, was sich gerade durchsetzt und warum. Von einer K-Pop-Bewegung habe ich bisher noch nichts gehört.
Trump musste jetzt beim Start seiner Wahlkampanie mit halbleeren Rängen vorlieb nehmen, weil User vom Teeni-Netzwerk TikTok eine Kampanie gegen ihn gestartet haben. Nicht vorhersehbar, wer was macht und wer erfolg hat. TikTok-User wollen Trump-Show getrollt haben

Beispiel Anonymous+K-Pop gegen #WhiteLivesMatter: Video