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Thema: Wirtschaftliche Einbußen durch Corona

  1. #451
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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Ich sehe aber eben auch nicht, dass etwas kopflos vor die Wand gefahren würde. Was soll das bitte sein?
    Das wurde hier in den verschiedenen Themensträngen hinlänglich durchgekaut - Du möchtest das nicht sehen, ist ja auch ok ist Deine Meinung, insofern muss man das jetzt nicht alles wiederholen.
    Wie war das gleich noch "Berichte über Einschränkungen sind Fake News..." - der Ausgang sollte bekannt sein. Planvoll geht anders.

    Man kann es ggf. einfach ja noch mal etwas abstrakter darstellen:

    Wenn wie in Bayern hier massive Einschränkungen an den Grundrechten "verordnet" werden und eine Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit des Handels der Politik freundlich ausgedrückt erschwert ist (unfreundlich ausgedrückt: quasi unmöglich gemacht wird) dann darf man sich zu Recht fragen - da ich hier explizit keine Absicht unterstelle - wie man dort derart "kopflos" handeln kann.

    Auch oder gerade in einer Krisensituation muss sich die gesamte Bevölkerung eigentlich darauf verlassen können, dass sich alle(!) Beteiligten an die grundlegenden Dinge der Verfassungsprinzipien halten.
    Eine mögliche Bedrohung ist keine Rechtfertigung die Rechtsstaatlichkeit komplett über den Haufen zu werfen - auch dann nicht wenn es ggf. "gut gemeint" gewesen ist und selbst dann nicht wenn man durch das "gut gemeint" dann tatsächlich einen wie auch immer gearteten positiven Effekt erzielt. Wer das bei seinen Entscheidungen nicht im Blick hat handelt kopflos.

    Und es ist eben nicht so, dass "dem Schutz des Lebens" alles andere dauerhaft und ohne entsprechende Grundlagen hinten anstehen zu hat. Der Staat hat im Rahmen seiner Möglichkeiten einen solchen Schutz zu gewährleisten - ja. Man muss dabei aber auch gleichzeitig so ehrlich sein, dass dieser Schutz für den Einzelnen im gesamtgesellschaftlichen Kontext eben nie 100% sein kann.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

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  2. #452
    Seemann Gast

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    Maddin, mit Verlaub, in meinen Augen bist du ein kleines Kind und du hast nicht die geringste Ahnung, was ich kenne und was ich nicht kenne.
    Und eine Statistik für dich? Wozu denn? Die würde dir doch weder etwas sagen, noch deine unmenschliche Haltung ändern.

  3. #453
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  4. #454
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    Viel weiter runter geht ja auch kaum - obwohl...


    Hunderttausende Jobs in Gefahr. Homeoffice verursacht Milliardenschäden.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Homeo...e22037387.html

    Aber das hat bestimmt jetzt auch alles wieder nichts mit Corona zu tun...
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  5. #455
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Viel weiter runter geht ja auch kaum - obwohl...


    Hunderttausende Jobs in Gefahr. Homeoffice verursacht Milliardenschäden.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Homeo...e22037387.html

    Aber das hat bestimmt jetzt auch alles wieder nichts mit Corona zu tun...

    Corona beschleunigt das, aber die Entwicklung war vorher schon da. Grundsätzlich finden Klima-Gretel und ich diese Entwicklung gut, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

  6. #456
    Seemann Gast

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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Das wurde hier in den verschiedenen Themensträngen hinlänglich durchgekaut - Du möchtest das nicht sehen, ist ja auch ok ist Deine Meinung, insofern muss man das jetzt nicht alles wiederholen.
    Wie war das gleich noch "Berichte über Einschränkungen sind Fake News..." - der Ausgang sollte bekannt sein. Planvoll geht anders.

    Man kann es ggf. einfach ja noch mal etwas abstrakter darstellen:

    Wenn wie in Bayern hier massive Einschränkungen an den Grundrechten "verordnet" werden und eine Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit des Handels der Politik freundlich ausgedrückt erschwert ist (unfreundlich ausgedrückt: quasi unmöglich gemacht wird) dann darf man sich zu Recht fragen - da ich hier explizit keine Absicht unterstelle - wie man dort derart "kopflos" handeln kann.

    Auch oder gerade in einer Krisensituation muss sich die gesamte Bevölkerung eigentlich darauf verlassen können, dass sich alle(!) Beteiligten an die grundlegenden Dinge der Verfassungsprinzipien halten.
    Eine mögliche Bedrohung ist keine Rechtfertigung die Rechtsstaatlichkeit komplett über den Haufen zu werfen - auch dann nicht wenn es ggf. "gut gemeint" gewesen ist und selbst dann nicht wenn man durch das "gut gemeint" dann tatsächlich einen wie auch immer gearteten positiven Effekt erzielt. Wer das bei seinen Entscheidungen nicht im Blick hat handelt kopflos.

    Und es ist eben nicht so, dass "dem Schutz des Lebens" alles andere dauerhaft und ohne entsprechende Grundlagen hinten anstehen zu hat. Der Staat hat im Rahmen seiner Möglichkeiten einen solchen Schutz zu gewährleisten - ja. Man muss dabei aber auch gleichzeitig so ehrlich sein, dass dieser Schutz für den Einzelnen im gesamtgesellschaftlichen Kontext eben nie 100% sein kann.
    Wir sind im Prinzip nicht in allem so weit auseinander. Schau mal, ich lebe in Bayern seit einigen Jahren. Ich fühle mich in meinen Grundrechten nicht sonderlich eingeschränkt, sondern eigentlich so frei, wie immer.
    Dass es sicherlich in Details anders gelöst werden könnte vllt sollte, ja, ist sicherlich so. Die Folgerung, hier würde kopflos agiert werden empfinde ich aber falsch. In Krisen gibt es selten ein ideales Vorgehen. Deswegen kann man da immer Fehler finden, besonders, wenn man nicht in der Situation ist Entscheidungen treffen zu müssen. Aus dem Grund bin ich da sehr zurückhaltend.
    Persönlich finde ich es in einer solchen Situation nicht schlecht in Bayern zu wohnen, weil ich die Bereitschaft durchzugreifen in manchen Situationen für nicht ganz unwesentlich halte.
    Alle in der Bevölkerung kannst du ohnehin nicht mitnehmen. Wie willst du jmd wie z.B einen Hildmann mitnehmen?
    Ich bin kein Jurist, aber ich meine, dass das Infektionsschutzgesetz Eingriffe in die Freiheit ermöglicht. Ich finde das richtig so. Ich denke, dass viele unterschätzen, was wir bisher für ein Glück haben. Wir haben 9000 Tote, man ist ohne Maßnahmen von dem 10-100fachen ausgegangen. Ich weiß noch, wie Trump von 200.000 - 300.000 Toten sprach... selbst Trump und ich mir dachte, dass es so schlimm nicht werden wird. Die sind jetzt bei fast 200.000 Toten.

    Wenn wir ohne Maßnahmen tatsächlich das zigfache an Toten hätten... da rennt dann auch keiner ins Kino oder Theater und guckt begeistert Tenet, selbst wenn es keine Maßnahmen geben würde, die es den Kinos schwerer machen rentabel zu sein.
    Deswegen sage ich ja, die Wirtschaft wäre eh getroffen worden. Lieferketten hätten mit oder ohne Maßnahmen versagt, die Regeln machen es manchen Branchen schwer, aber ohne sie und bei einem zigfachen der Opfer wären die Leute auch ausgeblieben.

    Du (ihr) sehr Kopflosigkeit, weil euch die Maßnahmen nicht passen. Schonmal euch selber hinterfragt, ob es wirklich Kopflosigkeit ist? Vllt würfeln die ihre Entscheidungen ja auch nicht aus, sondern treffen sie auf anderer Grundlage. Diese Annahme scheint mir nicht zu verwegen, um sie anzunehmen.

  7. #457
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Maddin, mit Verlaub, in meinen Augen bist du ein kleines Kind und du hast nicht die geringste Ahnung, was ich kenne und was ich nicht kenne.
    Und eine Statistik für dich? Wozu denn? Die würde dir doch weder etwas sagen, noch deine unmenschliche Haltung ändern.
    Und du dir ein verbitterter alter Sack der in seiner Angst gefangen ist. Hier geht's aber nicht darum was man vom anderen denkt sondern wer seine Standpunkte besser untermauern kann und da kommt von dir nicht viel außer ich bin Arzt, deswegen bin ich geil.
    Geändert von Gast (15-09-2020 um 14:01 Uhr)

  8. #458
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    Zitat Zitat von Tyrdal Beitrag anzeigen
    Leider nicht. Die können durchaus bewusst höher gehalten werden.
    Dann erklär mir mal, wie mieteinnahmen reinkommen können, wenn man niemanden hat der es sich leisten kann? Ist doch genauso mit Wohnimmobilien. Die Mieten sind, gerade in großen Innenstädten so hoch weil es Leute gibt, die es sich leisten können.

    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Man muss sich nur Mal wirkliche Gedanken machen dann kommt man auch auf Lösungsansätze
    Den wen ein Schwellenland das hinkriegt,vsollte es für eine First world Industrienation erst recht kein Problem sein
    Du meist wohl eher Schadensbegrenzung und nicht Lösungen.
    Und ja das gibt es hier auch. Hilft aber nicht wirklich. Denn die Leute bestellen nicht so viel, wie sie vor Ort bestellen würden. Gibt genügend die es wieder eingestellt haben, weil sie weniger Verlust machen, wenn sie die Angestellten in Kurzarbeit schicken.
    Und es lässt sich auch nicht auf jedes Angebot anwenden.

    Zitat Zitat von San Valentino Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich finden Klima-Gretel und ich diese Entwicklung gut, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
    Ich glaube energietechnisch dürften zur Arbeit fahren und Homeoffice keinen großen Unterschied machen. Die nötige IT Infrastruktur braucht auch recht viel.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  9. #459
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Dann erklär mir mal, wie mieteinnahmen reinkommen können, wenn man niemanden hat der es sich leisten kann?.
    Die kommen dann halt nicht. Warum die Leute das hier so machen? Meine Vermutung habe ich weiter vorne geschrieben.
    Gesendet mittels Unterhaltungselektronik ohne Tapatalk.

  10. #460
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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich in meinen Grundrechten nicht sonderlich eingeschränkt, sondern eigentlich so frei, wie immer.
    Das ist schön für Dich - nur bist Du eben nicht repräsentativ für die gesamte Gesellschaft. Frage den nächsten Messebauer oder Caterer in Deiner Umgebung ob er sich (immer) noch eingeschränkt fühlt.

    Man wird vortrefflich über den tatsächlichen Nutzen streiten können, aber rein von den Zahlen her betrachtet hat der besonders "harte" Kurs in Bayern inkl. Ausgangssperre (die es in anderen Bundesländern so nicht gab) ja hier offensichtlich nicht wirklich viel bessere Ergebnisse erzielen können. Bayern ist im negativen Sinne hier mittlerweile in allen Bereichen "führend" und das kann man inzwischen sicherlich nicht mehr darauf schieben (gerade durch den härteren "Lockdown") das man geographisch näher an Italien dran wäre als z.B. NRW.

    Und ja da schlägt dann eben wieder die Stunde der Juristen - Stichwort Verhältnismäßigkeit.


    Die Folgerung, hier würde kopflos agiert werden empfinde ich aber falsch. In Krisen gibt es selten ein ideales Vorgehen.
    Soweit korrekt - wenn man hier auf den März schaut. Da war alles neu und unbekannt, insofern konnte da nicht alles perfekt laufen.

    Nur sieht es wenn man nüchtern drauf schaut doch ein halbes Jahr später nicht wirklich besser oder anders aus.

    Es war klar, dass man die Schulen irgendwann würde wieder öffnen müssen - wenn man sich so länderübergreifend anschaut wie unzufrieden man auf allen Seiten da hinsichtlich der "Konzepte" und der Umsetzung sind frage ich mich "Was zum Henker haben die da die letzten 6 Monate getrieben?" - und nein da reicht mir persönlich ein Verweis auf "dynamisches Infektionsgeschehen" nicht aus um die konzept- und kopflosigkeit zu entschuldigen.

    Und so sieht es in vielen anderen Bereichen ebenfalls aus - man hat schlicht keinen Plan, sondern wurschtelt irgendwie rum und schaut dabei verängstigt auf irgendwelche Zahlen.
    Auch hier ist klar, dass es den "Masterplan" nicht gibt. Aber zwischen "Masterplan" und "gar kein Plan" ist dann auch wieder ein sehr großer Unterschied.

    In 2 Wochen wird man "überraschenderweise" feststellen, dass die "Urlauber" nicht mehr in der Statistik relevant sind - wenig verwunderlich wenn man nach kurzer Zeit bereits wieder die kostenfreien Testmöglichkeiten für Reisende kassiert. Es wird trotzdem weiter Reisende geben und die werden trotzdem auch "den Virus wieder mitbringen" (wenn sie ihn nicht schon längst vorher hatten), aber weil das dann nicht mehr in der Statistik auftaucht ist es dann kein Problem mehr? Auch hier wieder - nach einem halben Jahr keinen Plan, kein nachhaltiges Konzept, keine wirkliche Teststrategie.

    Was bringt es aktuell noch über 1 Mio. Test pro Woche durchzuführen wenn die Positivquote bei 0,74% rumdümpelt und man letztendlich anhand der Befunde gar nicht weiß ob der positiv Getestete überhaupt noch ansteckend ist? Wo ist hier zumindest der Ansatz eines Planes wie man die vorhandenen Testkapazitäten sinnvoll einsetzen kann? Nur in Interviews darüber zu philosophieren was man denn vielleicht machen könnte - zu wenig für meinen Geschmack.

    Hr. Streeck hat es ja schon mehrfach angesprochen - man muss auch Fehler machen können. Nur ist aktuell niemand offenbar bereit hier etwas zu machen was ggf. so ein "Fehler" sein könnte. Damit wird sich die Situation aber mit Sicherheit nicht ändern. Und ja - es kann bedeuten, dass ein solcher "Fehler" dann auch in Einzelfällen für Betroffene schwerwiegende Konsequenzen hat - das ist dann aber leider unvermeidlich. Schließlich ist es ja nicht so, dass es aktuell keine Todesfälle mehr geben würde. Den Status quo zu erhalten bedeutet nur, dass man für eine unbestimmte Zeit dann auf diesem Niveau weiter rumdümpel wird. 15 - 20 Tote pro Woche im Vergleich zum Frühjahr mögen nicht viel sein, wenn wir aber noch die nächsten 30 Wochen oder länger so weitermachen, dann haben wir trotzdem unterm Strich in der Statistik weitere 600 Tote stehen.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

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  11. #461
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen

    Hart, dafür kürzer. Dafür wird's jetzt härter und länger.

    In Sachen Neuinfektionen hat Schweden pro Kopf doch gar nicht weniger als Deutschland (zugegeben weniger als Österreich). Ausserdem sieht es in Sachen schwere Verläufe momentan doch gut aus. Man müsste halt wissen woran es liegt.

    - Hat man an Erfahrung gewonnen und behandelt jetzt effektiver? Dann war herauszögern richtig.
    - Gelingt es jetzt besser Risikogruppen zu schützen?
    - Ist der Virus (zumindest hier) harmloser geworden? Dann war herauszögern (zufällig) richtig.

    - Vielleicht besteht auch bald die Möglichkeit einer Impfung. Auch dann war herauszögern richtig.

  12. #462
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    deine argumentation ist das allerletzte und zeugt von deinem menschenbild.

    leben, das als höchstes gut in vielen verfassungen geschützt ist mit wirtschaftsfreiheit zu vergleichen und gleichzusetzen.
    Abwägungen Wirtschaft vs. Leben/Gesundheit werden von der Politik andauernd getroffen. Kann nur wieder auf die jährlich ca. 20000 Toten und 40000-600000 Infektionen durch Krankenhauskeime hinweisen. Die sterben, weil es wohl zu teurer ist vernünftig sauber zu machen. Geschätzt gehen dadurch jedes Jahr 250000 Lebensjahre verloren.

    Leben als höchstes Gut in der Verfassung sieht auf dem Papier schön aus, die Nicht-Corona Realität ist eine andere.

    gruss
    Andreas Rebers: Provinz ist da, wo der Lehrer zu den Intellektuellen zählt.

  13. #463
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Du meist wohl eher Schadensbegrenzung und nicht Lösungen.
    Und ja das gibt es hier auch. Hilft aber nicht wirklich. Denn die Leute bestellen nicht so viel, wie sie vor Ort bestellen würden. Gibt genügend die es wieder eingestellt haben, weil sie weniger Verlust machen, wenn sie die Angestellten in Kurzarbeit schicken.
    Und es lässt sich auch nicht auf jedes Angebot anwenden.
    Ob Schadensbegrenzung oder Lösung ist eine Sache der Perspektive. Kann auch gut an der Mentalität liegen bzw daran daß D-land eine "Servicewüste" ist. Hier wird alles geliefert; Angefangen bei der Bäckerei über Eisdiele bis hin zu der Cocktailbar und es beschränkt sich halt nicht nur auf den Gastrosektor; die einzigen die nicht liefern ist die Post(im Sinne von Briefmarken etc) und Banken-hier ist "Motorboy" ein ganz normaler Beruf
    Aber wie gesagt, ich finde es irgendwie schon lustig, daß ein Schwellenland das mit Apps etc hinkriegt und eine große Industrienation damit so viele Probleme hat

  14. #464
    Seemann Gast

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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Und du dir ein verbitterter alter Sack der in seiner Angst gefangen ist. Hier geht's aber nicht darum was man vom anderen denkt sondern wer seine Standpunkte besser untermauern kann und da kommt von dir nicht viel außer ich bin Arzt, deswegen bin ich geil.
    Ich bin nicht viel älter als du. Ich habe auch keine Angst, ich bin nur nicht doof.

  15. #465
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Die Coronatoten, das groß im oberen Alterschnitt, sollen jetzt aber die Wirtschaftslage runter reißen.
    Ich kann halt meine Sichtweiseit mit Zahlen begründen, wie schaut's mit dir aus?
    Aber lass mich raten, gleich fragst du was ich tun würde.
    Nun, an deinem Beitrag sieht man schon, dass dir die Komplexität der Lage nicht bewusst ist. Die Toten selbst sind bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Auswirkungen / Folgeschäden (und nur da) das geringste Problem.
    Aber wenn du meinst Du könntest es, dann liefere doch mal die Zahlen die direkt (!) auf die von dir kritisierten staatlichen (!) Maßnahmen zurückzuführen wären und Belege warum diese ausschließlich durch diese zustande kommen?

    Ich persönlich vermute auch, dass die wirtschaftliche Folgeschäden ohne die weltweiten (!!!) Maßnahmen niedriger ausgefallen wären. Ich glaube aber auch, dass massiv unterschätzt wird, welche Folgekosten ein ungebremstes Infektionsgeschehen haben kann.

    Ungerechter Weise wären wahrscheinlich die, die jetzt wirtschaftlich am stärksten betroffen sind (Bars, Diskotheken, private Sportschulen, etc…) vermutlich die, die ohne Maßnahmen am Besten durch die Krise kämen (bei Kultur bin ich mir da nicht so sicher). Einfach weil ein junges Publikum weniger betroffen ist und sich vermutlich nicht so leicht vom Besuch abhalten ließe.
    Bei normalen Gaststätten bin ich da nicht so sicher, ich habe in der eigenen Verwandtschaft erlebt wie sich das Verhalten verändert, wenn man erstmal Todesfälle im eigenen Bekanntenkreis gibt, insbesondere wenn der Ansteckungsort klar ist (eine Frau die sich bei uns am letzten Tag vor dem Lockdown bei einer Tanzveranstaltung – ein Musiker dort war vorher in Ischgl – angesteckt hatte und daran verstarb).
    Vorher: Wenn es mich erwischt ist es halt so.
    Danach: Deutlich mehr Vorsicht und persönliche Selbstbeschränkung.

    Auch in der Industrie ist es nicht so einfach, die ersten wirtschaftlichen Einbrüche gab es u.a. auch weil weltweit Produktionen gestoppt wurden, keineswegs nur durch die jeweiligen Regierungen sondern oft auch weil die Firmen ihre Mitarbeiter (ihr Kapital) schützen wollten. Ich (und fast alle meiner Kollegen) bin z.B. seit 183 Tagen im Homeoffice und werde es voraussichtlich noch sehr lange bleiben obwohl eine Rückkehr zulässig wäre. Ist auch nicht überraschend, wir haben auch schon mehrfach erlebt das wichtige Liefertermine nicht gehalten werden konnte, weil dafür benötigte Mitarbeiter erkrankt waren.

    Und keine Angst, ich frage dich nicht mehr was Du konkret tun würdest. Mir ist inzwischen klar, dass Du zwar stark bei Vorwürfen bist, nicht aber beim Anbieten von Lösungen.
    Mein konkreter Vorschlag: Weitere Lockerungen lokal ausprobieren (z.B. in Clubs) um zu sehen, wie sie sich auf das Infektionsgeschehen auswirken (so wie dies schon in vielen Bereichen geschehen ist).

    @Dragon: Hast Du den Bericht bzgl. HO ganz gelesen oder nur die Überschrift?

    Und natürlich hat alles mit Corona zu tun. Wir müssen letztlich damit leben, dass Corona uns zeigt wie zerbrechlich unsere auf Konsum und Luxus basierende Wirtschaft ist. Und zwar mit und ohne Maßnahmen.
    Viele Grüße
    Thomas
    https://www.thiele-judo.de/portal/

    The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.

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