Ich bin ehrlich gesagt mit dem Konzept (incl. Pavels "greasing the groove") nie wirklich warm geworden. Meine Freundin dagegen schwört drauf. Der Hauptvorteil ist, dass man auch an stressigen Arbeitstagen ein bestimmtes Grund-Trainingspensum absolvieren kann und so auch ein zusätzliches Stressventil hat, und je nach Persönlichkeitstyp ist es einfacher, sich dazu zu motivieren; der Nachteil ist, dass es sich nur für bestimmte Intensitäten und Übungen eignet - es sei denn, man hat ein perfektes Setup. Sprich, wenn mehr als ein Aufwärmsatz erforderlich ist, wirds schon schwer, das Grundkonzept einzuhalten, und wenn die Intensität und das Volumen hoch genug sind, um einen ins Schwitzen zu bringen, ist das ggf. auch nicht ideal. Sprich, es eignet sich z.B. gut, um ein hohes Volumen mit relativ niedrigen Intensitäten über den Tag verteilt zu fahren - super, wenn man z.B. viel an der Technik in einer Übung arbeiten oder sich auf ein höheres Trainingsvolumen hocharbeiten möchte. Also müssen die Rahmenbedingungen und die Intensität stimmen. Für mich recht gut funktioniert haben mit dem Konzept z.B. Klimmzüge an relativ schmalen Leisten (Türleisten, ca. 2 cm und stark abgerundet, also mit der offenen Hand zu greifen; das hat zur Folge, dass meine Finger deutlich vor dem Rest der Muskelkette müde werden, die Wiederholungen pro Satz daher so oder so begrenzt sind und ich daher in einer einzelnen Einheit ein deutlich geringeres Volumen fahren kann), alles andere nicht so wirklich bislang. Aber vielleicht muss ich einfach mehr damit experimentieren, die für mich relevanten Parameter dafür kenne ich ja mehr oder weniger.
Beste Grüsse
Period.





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