Für jedes Opfer, dem dadurch Leid erspart wird ein Glück, wenn ein Täter sozusagen "abgefangen" wird! Auch wenn ich glaube, dass die Motivation im Endeffekt eine andere ist. In meinen wilden Jahren habe ich Türsteherei betrieben um "Kämpfen" austesten zu können; in einem Rahmen, den ich vor mir selbst ethisch rechtfertigen konnte; auch wenn ich das damals nicht so nach aussen kommuniziert hatte. Es ist einfach so ein dumpfes Gefühl dass es in diesem Fall ähnlich gelagert sein könnte, wobei der soziale Status natürlich nochmals dadurch wächst, eine "edle" Tat zu vollbringen. Pädophile sind da halt auch dankbare Ziele.

Ich denke, da wo Gefahr droht ist Zivilcourage Pflicht; und für einen fortgeschrittenen Kampfsportler nochmal mehr. Da habe ich sogar die Erwartungshaltung dass man sich notfalls auch selbst Gefahr aussetzt, um andere zu schützen. Was ich allerdings sehr kritisch sehe ist der Aspekt des in- die- Falle- lockens. Das ist in meinen Augen das was eine scheinbar edle Tat sozusagen in das Gegenteil verkehrt.