Weil der "Gesetzgeber" in dem Fall eben nicht der Gesetzgeber war, nämlich das Parlament, das ausreichend lange über Entwürfe von Juristen debattiert hat, bis das Ganze schlussendlich wasserdicht war, wie das üblicherweise so ist.
Stattdessen mussten die Hausjuristen der Landes-Gesundheitsministerien mit ganz heißer Nadel in Nacht- und Wochenendarbeit das bis Montag in Verordnungstexte umstricken, was Angie und die MPs am Donnerstag (?) beschlossen hatten.
Da aber selbst Juristen auch nur Menschen sind, kommt bei so etwas dann halt mal übernächtigt anmutender Unfug herum.
No wonder.
Ab davon: Wären Gesetzestexte "eindeutig", könnte man vermutlich 80% (grobe Laienschätzung) aller Gerichtsverfahren ersparen. Da geht es nämlich zumeist um die Auslegung der Gesetze.
Edit: Streich die Wochenendarbeit! Unsere RLP Verordnung wurde am Fr., 30.10. von der Ministerin unterzeichnet ...






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