Fr. Merkel bei einer Fragestunde:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/...n_aid-54496401
“Dann wird natürlich noch nicht genug Impfstoff zur Verfügung sein“, sagte die Kanzlerin und betonte: „Niemand wird gezwungen werden, sich impfen zu lassen, sondern es ist eine freiwillige Entscheidung.“
Genau wie niemand vorhatte eine Mauer zu bauen?
Die Wortwahl ist zumindest etwas unglücklich.
Und weiter:
Wenn 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun seien - durch Impfung oder eine durchgestandene Krankheit - sei das Virus „mehr oder weniger besiegt“, so Merkel. „Dann können wir auch alle Einschränkungen aufheben“, sagte sie.
Jetzt sind wir mal gnadenlos optimistisch und unterstellen eine Impfung erreicht 70% Effektivität und man ist danach wie auch nach einer überstandenen Erkrankung tatsächlich „immun“.
Jetzt wollen sich aber (ja nach Umfrage) 50% der Bevölkerung gar nicht impfen lassen.
https://m.tagesspiegel.de/wissen/eur.../26227692.html
und eine Impfpflicht soll es ja nicht geben.
41,5 Mio. Menschen müssen erstmal geimpft werden, davon wären dann 30 Mio. „immun“.
Fehlen bis zu den 60% - 70% der Gesamtbevölkerung aber immer noch 20 - 30 Mio. die dann die Erkrankung durchmachen müssten (was ja aber lt. Hr. Drosten auch nicht zu verantworten ist wenn es nicht extrem langsam geschieht) bevor man die Maßnahmen wieder abschaffen kann.
Wenn das tatsächlich die Strategie sein soll - dann darf sich jeder in den nächsten Jahren glücklich schätzen der nicht Hotelier, Gastronom, stationärer Einzelhandel, Reisebranche, Gymbetreiber, Künstler, ... ist.
Und ob für den Rest es dann noch überhaupt einen Unterschied macht ob man die Maßnahmen aufhebt oder nicht sei auch noch mal dahingestellt.
"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain
"Whoever said one person can’t change the world never ate an undercooked bat..."