Wenn man sich die Dynamik ansieht, kann man sehen, dass in Ländern mit weit höheren Peaks in den Todeszahlen auch schneller wieder runter ging, als in Schweden.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass hier gefragt wurde, warum man die schwedischen Zahlen mit den deutschen vergleicht und nicht z.B. mit den französischen...
irgendwann hat Schweden dann Frankreich überholt, weil die zwar langsamer gestartet sind, aber es nicht schafften, die Todeszahlen so schnell wieder zurückzufahren,
Wenn man da mit "langen Behandlungszeiten" argumentieren will, muss man belegen, dass die durchschnittliche Zeit an COVID19 zu versterben, in Schweden wesentlich länger ist, als in anderen Ländern.
Seit, wie gesagt, Ende Juli, kam, was die Todeszahlen angeht, Schweden ähnlich wie Deutschland durch die Krise- bis Ende Oktober.
Was auch das Ansteigen der Fallzahlen im Herbst angeht.
Seit Ende Oktober steigen in Schweden die Fallzahlen wieder stärker in Schweden (bei ähnlichen Testzahlen) während aus mir nicht bekannten Gründen, die Todeszahlen (noch?) niedrig bleiben.
https://ourworldindata.org/coronavir...pickerSort=asc
Die schwedischen Zahlen hochgerechnet hätten wir hier weit über 40.000 Tote.
Die Schweden haben ihre Mobilität auch ohne Lockdown eingeschränkt, allerdings, wie schon angeführt, nicht so nachhaltig.
Dass in Schweden die InfektionsZahlen ab Ende Oktober stärker steigen, als bei uns, ist ein Hinweis, dass der Lockdown und/oder die Kommunikation im Vorfeld eine Wirkung hat.
Ebenso, dass die Todeszahlen in Schweden im Sommer langsamer abnahmen, als in Lockdownländern.
Natürlich wäre es schön, zu wissen, welche Maßnahme nun genau wie gewirkt hat, aber offenbar weiß man das nicht, daher schränkt man die Mobiliät ein.





