Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
Mich interessieren eher die direkt erfahrbaren, medizinischen Vorteile der Sitzmeditation unabhängig vom spirituellen Kontext (des Zen-Buddhismus). Einer, der lange Zazen geübt hatte, meinte einmal, dass es die tiefen Rückenmuskeln stärke und damit Rückenbeschwerden vorbeuge, da man ja die aufrechte Haltung aktiv durch minimale Bewegungen halten muss. Das schien mir so einleuchtend, dass ich vor ein paar Jahren mir einen Swopper, also einen gefederten und gepolsterten Hocker als Schreibtischstuhl gekauft hatte, was dann auch den erwarteten Erfolg brachte.
Dazu braucht man nun keine Sitzmeditation und schon gar kein Zazen
Das kann im Gegenteil ja zu gesundheitlichen Problemen führen, angeblich soll ja Bodhidharma zum Ausgleich das Kung Fu erfunden haben und Buddha konnte am Ende seines Lebens aufgrund von Rückenbeschwerden nicht mehr sitzen.
Dazu kommen mögliche "energetische" Probleme, wenn die Kundalini aufsteigt aber im Übungssystem kein Umgang damit vorgesehen ist.

Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
Machen wir: in einer gut besuchten Trainingseinheit, Taisabaki auf engem Raum, manchmal auf Knien (Shikko), mit dem Ziel, möglichst nicht mit anderen zusammenzustoßen.
das ist allerdings nur eine von den drei angesprochenen Geisteshaltungen: die vorsichtig vermeidende...

Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
Mach ich auch ab und zu in einer U- oder S-Bahn. Allerdings konzentriere ich mich nicht auf "den einen Punkt" sondern eher auf den Bodenkontakt über die Füße und damit indirekt auf die Gewichtsverlagerung.
inzwischen kenne ich auch bessere Methoden