Ich noch keine (kann immer auf Asthma und diverse Allergien rumreiten), aber es wird ja andauernd darüber berichtet. Bestes Beispiel war zB die Hatz eines Maskensünders durch einen Hamburger Park letzten Monat. Zwei Polizisten rennen ihn hinterher, der andere kommt mit dem Auto angefahren und fährt so dicht hinter dem Maskensünder her, dass es böse geendet hätte, wenn dieser gefallen wäre. Und das alles für ein Bußgeld von maximal 150€.
Haben einige Gastronomen trotzdem irgendwo aufgemacht, dann hat es keine 20 Minuten gedauert bis Ordnungsamt und/oder Polizei den Laden wieder dichtgemacht haben - ansonsten dauert es hier auf dem Land auch bei Gefahr in Verzug gerne mal eine dreiviertel Stunde bis Stunde bis die da sind.
In einigen Gegenden gehen Polizisten gezielt auf Maskensünder-Jagd. Kontrollen in sozialen Brennpunkten und ominöser Männergruppen hingegen bleiben selbst bei größter Ruhestörung aus. Sowas hatten wir hier auch erst letzte Woche. Mein Nachbar, der gerne mal kifft und säuft, hatte wiedermal zur Paty geladen und saß in seiner 40m²-Wohnung mit sechs weiteren Leuten aus getrennten Haushalten. Wir riefen wegen Ruhestörung an und wiesen auch daraufhin, dass er oben mit mehreren Leuten ist. Passiert ist nichts, wahrscheinlich weil man ihn noch gut in Erinnerung hat, wie er ein Polizeiauto kaputtgetreten hat, nachdem man ihn letzten Sommer mit sechs Mann aus seiner Wohnung gezerrt hat.
Hast du nach etwa einem halben Jahr Lockdown etwas anderes erwartet? Das Schlimme ist ja nicht der Lockdown selbst, sondern das es Null Aussicht auf Lockerungen in absehbarer Zeit gibt. Die Leute haben es einfach satt und wollen ihr altes Leben zurück, zudem machen auch imemr mehr Leute selbst die Erfahrung, dass das Coronavirus kein Killervirus ist (von allen Infizierten sterben aktuell lediglich etwa 3,65%).
Wir trainieren übrigens auch wieder zwei Mal in der Woche.
Das ist nicht nur in Berlin so, sondern wohl in ganz Deutschland und nicht nur auf Kneipen und Restaurants begrenzt. Das Fitnessstudio hier im Ort hat zB die Fenster mit Abdeckplane zugehängt und einige Geräte ganz nach hinten und in den Keller verfrachtet, also in Bereiche, die man von Außen nicht einsehen kann. Dort wird regelmäßig trainiert, die Autos werden mehrere Straßen weiter abgestellt und der Weg vom Auto zum Fitnessstudio über Umwege gegangen.





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