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Geht die schöne Technik unter Stress flöten, weil ich sie nicht gut genug trainiert habe (das wäre im Sprachenbeispiel "vergessen") oder weil die primitivere Technik nicht erfolgreich unterdrückt wird?
Dir " fehlt " etwas ... auf der einen Seite Wettkampferfahrung. auf der anderen Seite Erfahrung mit Gewalt. Mit Wettkampf habe ich nichts mehr am Hut und laße das mal außen vor. Was ich habe ist Erfahrung mit z.T. brachialer Gewalt.
Sei froh, daß dir das fehlt. Diese Starre die du beschreibst zeigt, daß dein Körper und dein Verstand diese Erfahrung nicht haben und deswegen kein Werkzeug entwickelt haben um damit umzugehen. Du schaffst es nicht zu fliehen und du schaffst es nicht zu kämpfen, da bleibt nur noch eines du mußt dich dem Säbelzahntiger gegenüber totstellen. Ist die einzige Möglichkeit die übrig bleibt und jetzt noch Sinn ergibt.

Was hilft ist ein gut gemachtes Szenario. Man kann sich der " Realität " nicht zu 100 % nähern, ich weiß, daß das viele wollen, es geht aber nicht. Es reichen schon 70 oder 80 %. Macht man so etwas ab und zu mal, mit einer anschließenden Analyse per Video usw. bringt einem das schon ordentlich was. Je öfter man das macht, desto besser kann der Körper mit dem ausgeschüttetem Streß umgehen. Es bringt nichts gegen die menschliche Natur anzuarbeiten, daß funktioniert nicht. Der Körper alleine entscheidet wann er Adrenalin ausschüttet, nicht wir.

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Und falls letzteres:
Wäre es denkbar, das Techniktraining so zu gestalten, dass man mit dem Primitivzeug anfängt und das ausbaut? Ich meine damit nicht, dass ich eine Technik erst grob lerne, verfeinere und so oft wiederhole, bis es im Blut ist (das wäre der klassische Ansatz), sondern dass ich die Technik nutze, die sich unter Stress eh aufdrängt und diese dann nach und nach ausbessere. Der Vorteil wäre dann quasi eine grundsätzlich immer abrufbare Technik.
Oder ist das Quatsch?
Nein, man muß herausfinden ob das für dich ein gangbarer Weg ist. Wenn du so besser lernst ... OK.