Ja und Nein und Ja.
"Kampf" beschreibt die Situation (lang oder kurz) in der sich zwei Ziele gegenüberstehen und zwei Parteien versuchen jeweils ihres aktiv durchzusetzen. Das kann in einer bewaffneten Auseinandersetzung sein, sich aber auch schlicht im Service-Center im Media-Markt manifestieren.
Oder es ist die Auseinandersetzung gegen sich selbst. Etwas schräg, aber in dem Fall steht man sich selbst gegenüber. Bewusstsein, gegen Un-/Unterbewusstsein. Man selbst vs. sein Ego, aber auch seine Ängste usw.
Ja - der schwierigste, weil er ständig unterschwellig vorhanden ist, mit seinen Folgen immer wirkt, aber lange oder nie (be)greifbar ist oder immer unbegreifbar bleibt. Den Kampf selbst wahrzunehmen gelingt vielleicht irgendwann, was aber nicht selbstverständlich ist - worum es dabei aber konkret dann geht, ist wiederum schwer bis unmöglich zu (be)greifen. Das wird vereinfacht dann meist mit: sich dem Kampf, sich selbst, stellen; beschrieben. Das ist in der Konstellation (ich vs ich) halt schwierig. Der Kampf wird ständig und gerne vertagt oder komplett verdrängt.
Der Teil ist der "blutigste" bei dem man sich am meisten eben selbst verletzt. Lange durch Vermeidung.
Und nein - nicht der schwierigste, da, als er erstmal begann, sprich: begriffen war; sich recht unblutig zeigte. Ich hatte noch nie einen so einfach zu manipulierenden Gegner vor mir, wie mich selbst.
Und dennoch ja,...sobald der eine Kampf gewonnen, der nächste schon beginnt.
Sie werden im Alter aber weniger und wenn man Glück hat auch irgendwann mit Lust gefochten.





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