
Zitat von
ETARAK
Oder es ist die Auseinandersetzung gegen sich selbst. Etwas schräg, aber in dem Fall steht man sich selbst gegenüber. Bewusstsein, gegen Un-/Unterbewusstsein. Man selbst vs. sein Ego, aber auch seine Ängste usw.
Ja - der schwierigste, weil er ständig unterschwellig vorhanden ist, mit seinen Folgen immer wirkt, aber lange oder nie (be)greifbar ist oder immer unbegreifbar bleibt. Den Kampf selbst wahrzunehmen gelingt vielleicht irgendwann, was aber nicht selbstverständlich ist - worum es dabei aber konkret dann geht, ist wiederum schwer bis unmöglich zu (be)greifen. Das wird vereinfacht dann meist mit: sich dem Kampf, sich selbst, stellen; beschrieben. Das ist in der Konstellation (ich vs ich) halt schwierig. Der Kampf wird ständig und gerne vertagt oder komplett verdrängt.
Genau.
Wenn man gegen sich selbst kämpft, dann ist der Gegner immer vorhanden, weiß alles, und wirkt vielleicht im Verborgenen und wenn man die Oberhand gewinnt und ihn kontrolliert, wird er sich einen Moment der Schwäche suchen.
Man kann sich auch nicht durch Flucht entziehen.
Manche sperren den Anteil von sich, den sie nicht mögen, weg.
Dann bekämpfen die den in anderen, sei es, weil er da wirklich vorhanden ist, sei es, dass sie ihn reinprojizieren.
Daher erscheint es mir in der Tat besser, Frieden zu schließen.
Geändert von Pansapiens (18-04-2021 um 10:17 Uhr)
Don't armwrestle the chimp.