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Ja, das würde ich als unsolidarisch bezeichnen. Außer du hättest gewichtige Gründe dafür, dich nicht impfen zu lassen.
Wie würdest du das denn sonst nennen?
Solidarität ist für mich keine Frage von entweder oder, sondern eher graduell, also man kann mehr oder weniger und in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich solidarisch sein.
Lässt Du Dich jedes Jahr gegen Grippe impfen und gegen alle Krankheiten, mit denen Du irgendjemand anstecken könntest?

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Und warum sparst du das zweite Argument aus?
ich spare das nicht aus, ich gehe nicht darauf ein, weil es mit meinem ursprünglichen Argument nix zu tun hat.

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Ich hätte soagr noch einen dritten Punkt, nämlich das auch Zweifler durch viele Impfunwillige darin bestärkt werden, sich doch nicht impfen zu lassen, weil vieleicht schon irgendwas dran sein wird an der Kritik. Dann wird die Minderheit vieleicht auch irgendwann wieder zur Mehrheit, eine Befürchtung, die ja auch in der Kritik der WHO mit anklingt.
Das "Argument" hatte schon ein anderer gebracht.
Ich soll etwas tun, was ich nicht will, um keine Zweifel bei andern zu sähen.
Naja, in einer Welt in der die Werte der Aufklärung gelten, würde man Zweifler durch Argumente überzeugen, nicht mit der Moralkeule.

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Und egal wie du jetzt rumruderst
lächerliche Unterstellung.

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wenn du solche Statements hier raushaust und die jetzt auch noch apologetisch versuchst zu rechtfertigen, brauchen wir über die historischen Grundlagen unsere gesellschaftlichen Wertekanons nicht weiter zu diskutieren.
Wenn Du keine sinnvollen Argumente hast, sondern nur Deine übliche billige Polemik, dann machen Diskussionen mit Dir tatsächlich keinen Sinn.


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Dazu müsstest du wohl erstmal diese innerliche Anti-Haltung ablegen, die eine christlich geprägte Erziehung bei dir scheinbar hervorgerufen hat.
Eine weitere ad hominem argumentation?
Welche Antihaltung?
Meine Antihaltung gegen totalitäre, dogmatische Glaubenssysteme?

Du bist im marxistisch geprägten Teils Deutschlands aufgewachsen und willst mir was über die Werte des Christentums erzählen?
Es gibt Leute, die sagen, die haben Schwierigkeiten, Christ zu sein, aufgrund der Bergpredigt.
Kannst Du Dir denken, warum?

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Die Wertvorstellungen der Aufklärer galten in ihren Anfängen übrigens auch nicht für schwarze Sklaven oder indigene Ureinwohner. Ja eigentlich nichtmal so richtig für Frauen. Nicht umsonst hieß es ja "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!".
Das ist das Motto der französischen Revolution.
Bei Aufklärung fällt mir als erstes "sapere aude" ein, im Sinne "habe den Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen".
Das steht in krassem Widerspruch zu dem von Christus gepriesenen Wert "glauben ohne zu sehen".