Theoretisch hat anghell recht aber in der Praxis gibt es viele Faktoren die ein Rennrad suboptimal machen:
-Hast du Gepäck dabei (Trainingssachen, Arbeitszeug) brauchst du Rucksack, darunter schwitzt du. Gepäckträger sind schwer zu montieren und durch die kurzen Kettenstreben kannst du mit großen Latschen an den Taschen hängen bleiben.
-Ist ein Berg dazwischen (Berg nicht Hügel)und kräftig Gegenwind hört der Spass auch mit einem 8 Kilo schweren Rennrad auf. Da hilft auch nicht das in Mode gekommene Gravelbike.
-Könntest du eine Abkürzung mit Schotter und unbefestigten Wegen nehmen ist das fahrtechnisch anspruchsvoll.
-Regnet es, oder es hat Pfützen bist du ohne Schutzbleche extrem eingesüfft. Du kannst natürlich sehr schmale Reifen draufmachen die kaum Dreck und Wasser aufwirbeln und einen Gepäckträger mit Schellen montieren und daran ein Schutzblech und vorn ein Schutzblech unters Unterrohr, dazu braucht man aber etwas Schrauberkenntniss mit Improvisationskünsten.
Bin ich selbst jahrelang täglich bei jedem Wetter mit Begeisterung so gefahren, war aber nahezu ebenes Gelände.
Ein E-Bike hat andere Schwächen zB. kann ich es sicher daheim und am Zielort anschließen. kann ich den Akku daheim laden und denke ich dran.
Zudem ist der Verschleiß mancher Teile höher und die Reparaturanfälligkeit größer.
Deine Idee mit den Probefahrten ist natürlich die Beste, je mehr desto besser.
Wer mit seinem E-Bike sportiv unterwegs sein will kann immer ohne, oder mit kleinster Unterstützungsstufe fahren.....ist also ein sowohl entspannt als auch ein ich streng mich an Gefährt, aber es ist teuer und man braucht einen sicheren Hafen.






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